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T-Mobile stellt das neue Google-Phone G1 vor
Auf einer internationalen Pressekonferenz im Rahmen der CeBIT-PreView in Hamburg haben Google Deutschland, T-Mobile und der taiwanesische Hersteller HTC das erste Google-Smartphone „G1″ vorgestellt, auf dem das neue, offene Handy-Betriebssystem „Android“ läuft. Das G1 soll ab dem 2. Februar in Deutschland verkauft werden, so Hamid Akhavan, der bei der Deutschen Telekom verantwortlich für T-Mobile ist. Das erste Google-Phone könnte dem erfolgreichen Apple-iPhone Konkurrenz machen, das in Deutschland ebenfalls exklusiv von T-Mobile angeboten wird. Googles Einstieg in das Handy-Geschäft war mit Spannung erwartet worden. Es wird in Taiwan von HTC in schwarzer und weißer Hülle hergestellt und ist mit einem Bewegungssensor und einem GPS-Empfänger ausgerüstet.
Das G1 besitzt einen hochschiebbaren Touchscreen, der sich mit einem Finger bedienen lässt, darunter liegt einen kleine QWERTZ-Tastatur (ohne deutsche Umlaute). Es ist mit einer 3,2 Megapixel-Kamera ausgerüstet, die Fotos, aber keine Videos aufnimmt. Dafür ist das Starten von Videos auf „You Tube“ sehr einfach möglich. Navigiert wird per Google Maps, mit und ohne GPS und mithilfe des Mobilfunknetzes. Neben vorinstallierten Anwendungen sind zur Zeit rund 700 kostenlose Programme (sogenannte „Apps“) über die Online-Funktion „Marktplatz“ verfügbar und können schnell und einfach auf dem Gerät eingesetzt werden. Diese Programme werden von vielen Drittanbietern zur Verfügung gestellt, vorinstalliert sind eine Taxisuche, die auf Google Maps basiert und Wikitude, ein Programm, das Text-Infos zu Sehenswürdigkeiten in der Nähe anzeigt. Es soll auch Sehenswürdigkeiten auf mit dem Handy gemachten Fotos erkennen können, teilte Google mit. Ein weiteres Programm erkennt anhand von Barcodes diverse Produkten und ermöglicht einen schnellen Preisvergleich im Online- und Offlinehandel. Microsoft Exchange, ein gängiges Programm zum Austausch von Nachrichten in Firmennetzwerken, beherrscht das G1 nicht.
Über einen kleinen Trackball und vier runde Tasten neben dem Touchscreen lässt sich das Gerät alternativ steuern. Für die schnelle Internetverbindung stehen WLAN und HSUPA, UMTS und EDGE zur Verfügung. Die Push-Dienste Google Mail und Google Kalender sind auf dem Gerät vorinstalliert, ein Google E-Mail-Account wird vorausgesetzt. Das G1 hält im Betreib ständig Verbindung zum Internet und synchronisiert sich automatisch mit den genutzten Datendiensten. Auch Updates für das Betriebssystem werden im Hintergrund automatisch heruntergeladen. T-Mobile rät deshalb zu einem Mobilfunkvertrag mit unbegrenztem Datenvolumen. Im Ausland soll die automatische Update-Funktion abschaltbar sein, erklärte T-Mobile.
Das Google-Handy von T-Mobile auch ohne Handy-Vertrag und ohne SIM-Lock angeboten und kostet dann knapp 450 Euro. Gleichzeitig mit dem ersten G-Phone stellte T-Mobile in Hamburg seine neuen Tarife mit Datenoptionen vor (siehe T-Mobile Tarifen und Optionen). Sie beginnen mit dem Combi-Flat-Tarif „XS“, der monatlich knapp 25 Euro kostet. Das macht bei zwei Jahren Laufzeit rund 600 Euro, plus 60 Euro für das Gerät und 25 Euro für die Bereitstellung. Ab 45 Euro im Monat bietet T-Mobile einen echte Flatrate für den Datenverkehr an. Eine Doppelflatrate zum mobilen Surfen und Telefonieren kostet knapp 120 Euro im Monat.
T-Mobile und Google hatten das erste Android-Handy im September 2008 in den USA vorgestellt. Dort ist das T-Mobile G1 seit Oktober im Handel und wurde bisher laut T-Mobile „einige hundertausendmal“ verkauft. Neben dem G1 werden 2009 weitere Geräte von anderen Herstellern mit dem offenen Google-Betriebssystem erwartet. Außer in Deutschland verkauft T-Mobile das G1 auch in Großbritannien, Österreich, Tschechien, Polen und den Niederlanden.
Technische Daten G1:
Größe: 117 x 56 x 17 Millimeter
Gewicht: 158 Gramm
Display: 3,2 Zoll-Touchscreen, Auflösung: 480 x 320 und 65 000 Farben
Features: 3,2-Megapixel-Kamera mit Autofokus, MP3-Player und MMS.
Bedienung per Touchscreen, QWERTZ-Tastatur, Trackball, Bewegungssensor
Mini-USB, WLAN, Bluetooth, GSM (Quadband), GPRS, EDGE, UMTS, HSDPA, HSUPA)
Instant Messaging über Google Talk, Push-E-Mail über Google Mail
Speicher: 128 MB per Micro-SD-Karten bis acht Gigabyte erweiterbar
Betriebsystem Andriod OS
Programme: Google Mail, Google, Maps, Kalender, Talk, YouTube, Wiki Marktplatz
bis zu 17 Stunden Sprechzeit, bis zu 400 Stunden Stand-by
Lieferumfang: 2 GB Speicherkarte, Headset, Tasche
Tarife und Optionen zum G1:
http://www.t-mobile.de/g1/tarife
| Combi-Flat-Tarif | XS | S | M | L |
| Minutenpreise | 0,29 Euro | 0,29 Euro (teilweise inklusive) | 0,29 Euro (überwiegend inklusive) | inklusive |
| Flatrate Daten | Inklusivvolumen 200 MB/Monat | inklusive | inklusive | inklusive |
| Hotspot-Nutzung | – | inklusive | inklusive | inklusive |
| Preise SMS/MMS | 0,19/0,39 Euro | 0,19/0,39 Euro (teilweise inklusive) | 0,19/0,39 Euro (teilweise inklusive) | 3000 SMS und 100 MMS inklusive |
| Vertragslaufzeit | 24 Monate | 24 Monate | 24 Monate | 24 Monate |
| Bereitstellung | 24,95 Euro | 24,95 Euro | 24,95 Euro | 24,95 Euro |
| Gerätepreis | 59,95 | 1 Euro | 1 Euro | 1 Euro |
| Monatlicher Grundpreis | 24,95 Euro | 44,95 Euro | 59,95 Euro | 119,95 Euro |
Quelle: T-Mobile Deutschland
Stromsparen per Software
presskit – Mit den üblichen Bordmitteln von Windows lässt sich nur wenig Strom sparen. Ein neues Programm soll hier nun mit intelligenter Automatik und Selbstlern-Funktion Abhilfe schaffen. Das Oldenburger Unternehmen Unplugged Nomadics (UPN) stellte dazu auf der CeBIT-Preview in Hamburg das Tool „Power Manager“ vor.
Der Power Manager ist in erster Linie für Notebooks mit Windows-Betriebssystem entwickelt worden, kann aber auch auf Desktop-PCs eingesetzt werden, wie UPN-Chef Wolfgang Nebel erklärt. Der UPN Power Manager wird zum ersten Mal auf der CeBIT 2009 vorgestellt.
Bei einem Notebook ist es oft sehr lästig, wenn es nach wenigen Stunden Akkubetrieb wieder an der Steckdose „hängen“ muss. Im Gegensatz zu der windowseigenen Energieverwaltung, merkt sich der UPN Power Manager die individuellen Aktionen und damit die Nutzung der Programme und Anwendungen des jeweiligen Nutzers auf dessen Notebook und steuert so die Energieverwaltung des Rechners. Er beobachtet im Hintergrund das User-Verhalten und passt die verwendeten Energiesparpläne sofort an die jeweiligen Gewohnheiten und die aktuelle Arbeitssituation an. Das Ergebnis: der Akku hält länger, weil der gespeicherte Strom effektiver genutzt wird. „Bis zu 20 Prozent längere Laufzeiten im Betrieb sind mit dem Power Manager möglich“, so Nebel.
Die Betriebsdauer der Batterie hängt maßgeblich von der Summe der Stromverbräuche der unterschiedlichen Komponenten des jeweiligen Computers ab. Ein energieeffizientes Powermanagement nutzt die unterschiedlichen Betriebsmodi eines Notebooks zur Reduktion des Stromverbrauchs. Dabei müssen die Komponenten immer zum frühst möglichen Zeitpunkt in einen stromsparenderen Betriebszustand versetzt werden, sofern es sich energetisch lohnt und den Nutzer nicht stört. Powermanagement-Verfahren müssen also auch „die Zukunft“ zuverlässig einschätzen können. Der UPN Power Manager erfasst zahlreiche Parameter des jeweiligen Betriebszustands des Notebooks, analysiert diese, schleißt auf die wahrscheinlich gerade vorliegende Nutzung und wendet dann selbständig das passende Energiesparprofil an.
UPN ist ein Startup-Unternehmen und ist eine Ausgründung des renommierten Oldenburger Informatik-Instituts OFFIS (www.offis.de). Basierend auf mehrjährigen Forschungsarbeiten des OFFIS entwickelt die UPN Softwarelösungen zur Optimierung der Energieeffizienz von Laptops und Desktop-PCs. Sie setzt hierbei auf adaptive, lernende Verfahren, die zum Patent angemeldet wurden.
Supercomputer – Made in Germany
presskit – „TEO“ ist die Bezeichnung für eine leistungs- und energieeffiziente Computer-Baureihe, die vom Server bis zum Desktop-PC von „Christmann Informationstechnik und Medien“ im deutschen Ilsede bei Peine hergestellt werden. CEO Wolfgang Christmann stellte die neueste Produkte erstmals auf der CeBIT-PreView in Hamburg vor und legte dabei den Schwerpunkt auf „Green IT“: Alle Modelle “ made in Germany“ wurden als „extrem stromsparend“ klassifiziert.
Vor allem extrem niedriger Stromverbrauch sei bei den Produkten neben Leistungsstabilität wichtig. „Wir entrümpeln die IT von Unternehmen mittels Thin-Clients,“ erklärte Wolfgang Christmann.
Auf der CeBIT wird ein erstes Demo-Modell eines ressourceneffizienten Cluster-Servers (RECS) gezeigt, ein gemeinsames Entwicklungsprojekt des „Paderborn Center for Parallel Computing“ (PC2) und der Fachgruppe Schaltungstechnik des Heinz-Nixdorf-Instituts.
Es handelt es sich dabei um einen Supercomputer, mit dem man rechenintensive Wetter-, Brand- und andere Simulationen für Wissenschaft und Unternehmen machen kann. Trotz der hohen Leistungsfähigkeit soll der Preis des Systems unter 15.000 Euro liegen.
Aus der Teo-Reihe wird auf der CeBIT der Mini-Rechner Teo-Ultramicro erstmals vorgestellt, der einen Energieverbrauch im Betrieb von nur 10 Watt hat, mit einem TFT-Display sind es insgesamt etwa 25 Watt.
Das kompakte Modell Teo-XS wurde in der Höhe halbiert, misst jetzt 6 Zentimeter und hat eine flexible Ausstattung: zum Beispiel mit einem Intel Atom-Prozessor N270, unter 20 Watt Stromverbrauch und zwei schnellen Gigabit LAN-Anschlüssen oder mit Intel Dualcore-Atom -Prozessor N330, mit einem Gigabit LAN-Anschluss oder ein kompakter Intel Dualcore Prozessor mit VPRO-Unterstützung. Er eignet sich optimal für die Büroausstattung, weil er sich aufgrund seiner Größe unter Schreibtische schrauben lässt. Auf dem Tisch steht dann nur Maus, Tastatur und Monitor.
Zur CeBIT stellt Christmann auch den Teo-X Generation 2 im Leoparden-Design vor. Ein vollwertiger Desktop-PC in verschiedenen Designs in den Farben Saphirblau, Blutorange und Schwefelgelb. Sein Vorteil ist das flexible Gehäusekonzept. In den „Würfel“ des Gehäuses lassen sich mehrere Mainboardvarianten einbauen und zusätzlich größere Erweiterungskarten. Außerdem können die Festplatten – zweimal 2,5 Zoll HDD-Festplatten bis zu 2 Terrabyte sind möglich – akkustisch entkoppelt werden. Das Ergebniss: Der PC-Quader ist mit 2 Sone flüsterleise. Neu ist auch die Einsatzmöglichkeit als voll-HD-fähiges Mediacenter im Wohnzimmer mit BluRay-Laufwerk und HDCP-Unterstützung über HDMI zum Anschluss an den Fernseher.
Unter 50 Watt Strom verbraucht auch das Teo-Rack, ein 19-Zoll-1-HE-Server. Er bietet jetzt mehr Leistung und eine variablere Ausstattung: Hardware-RAID, Unterstützung von SAS-Festplatten, der Einbau von bis zu 8 Festplatten oder optischen Laufwerken sind möglich.
Neben den Hardware-Produkten setzt das Unternehmen auch auf energie-effiziente Dienstleistungen und stellt neben Beratung bei der Hardware-Auswahl auch den korrekten Einbau sicher. Dies haben Wolfgang Christmann und seine Mitarbeiter auch in Schulprojekten unter Beweis gestellt.
Reddoxx: E-Mails verschlüsseln, signieren und sicher archivieren
presskit – Durch viele gesetzliche Regelungen ist die Handhabung von geschäftlichen E-Mails recht komplex geworden. Reddoxx-Vertriebschef Rolf Wensing stellte deshalb auf der CeBIT-PreView in Hamburg ein neues Programmpaket für sicheres E-Mail-Management vor. Kleine und mittlere Unternehmen bis zu 2000 Mitarbeitern können mit dieser Software automatisch Spam-Mails filtern, gesetzeskonform E-Mails archivieren und eine sichere Mail-Übertragung per E-Mail-Verschlüsselung und digitaler Signatur einführen.
Das Paket setzt sich den Leistungsanforderungen entsprechend aus drei Modulen zusammen: dem Spamfinder, dem Mail-Depot – für die Archivierung – und dem Reddoxx Mail-Sealer für Verschlüssung und digitalen Signatur.
Die drei Lösungen werden zwischen Firewall und E-Mail-Server installiert – ohne Eingriff in bestehende Serverstrukturen und ohne sicherheitsbedenkliche Auslagerung von E-Mails zu externen Dienstleistern, versicherte Wensing.
Der Spamfinder soll sicher und zuverlässig die Massen von unerwünschten E-Mails eliminieren, die täglich von Spam-Robotern versendet werden. Zugleich wird garantiert, dass erwünschte E-Mails schnell beim Empfänger ankommen. Die Filter-Verfahren zum Schutz vor Spam, Viren und Trojanern sind individuell einstellbar. Zum Beispiel könnte das Stichwort „Viagra“ für ein Pharmaunternehmen durchaus wichtig sein, während es für die meisten Empfänger als Spam-Mail definiert wird.
Das Mail-Depot erfüllt alle Anforderungen des Gesetzgebers, nach denen geschäftliche Dokumente – und somit auch E-Mails -, die als handels- und steuerrechtlicher Nachweis für Geschäftsvorgänge dienen können, archiviert werden müssen. Ein Archivierungstool hilft Unternehmen dabei und lässt sich auch nahtlos in Outlook integrieren. Die entsprechenden E-Mails werden regelmäßig und unbemerkt vom Nutzer archiviert, indem sie mit Anhang automatisch textindiziert, signiert, verschlüsselt und komprimiert werden. Jeder Mitarbeiter kann über einfache Suchfunktionen auf sein eigenes Archiv oder das für ihn freigegebene Archiv zugreifen, ohne den Umweg über den Administrator gehen zu müssen. So sollen auch die Probleme aufgrund von gelöschten Nachrichten der Vergangenheit angehören, erklärt Reddoxx.
Der Mail-Sealer ver- und entschlüsselt E-Mails, fügt je nach Nutzer-Anforderung eine rechtssichere digitale Signatur ein und ist kompatibel mit dem weit verbreiteten S/MIME-Standard. Als reine Passwort-Verschlüsselung dient der „Mail-Sealer light“ als kostenfreie Version, die beim Kauf eines (anderen) Moduls automatisch erhalten ist. Das Gesamtpaket oder die drei einzelnen Module können an alle gängigen E-Mail-Systeme angebunden werden. Reddoxx bietet auf seiner Website www.reddoxx.com kostenlose Testversionen an.
Asus: Neuer Zuwachs für die Eee-PC-Familie
presskit – Der Computer-Hersteller ASUS hat mit dem Eee-PC (easy, excellent, efficient), einem günstigen Netbook zu Surfen, Mailen und Arbeiten, sehr großen Erfolg. Auf der CeBIT stellt der Hersteller daher weitere, neue Modelle aus der EEE-PC-Familie vor. Darunter befinden sich neue Netbooks, ein Destop-PC und ein Videophone.
presskit – Mit dem Eee-PC S 121 stellt Asus auf der CeBIT ein ultra leichtes und dünnes Netbook vor. Mit einer 512 GB Flash-Drive besitzt es einen sehr großen und schnellen SSD-Speicher, der die herkömmliche Festplatte ersetzt. Ein Intel Atom-Prozessor soll für genügend Rechenpower sorgen, das 12,2 Zoll Display steckt in einem edlen und flachen Rahmen. Das Subnotebook wiegt nur 1,3 Kilogramm, der Akku soll bis zu 8 Stunden lang durchhalten. Der endgültige Preis für das S 121 steht nicht nicht fest.
Der Eee-PC T 91 ist ein Netbook mit drehbarem 9-Zoll-Monitor, der auf Berührungen reagiert. Hinter einer Asus-Oberfläche läuft das Betriebssystem Windows XP Home Edition. Er besitzt einen Intel Atom Prozessor mit 1,6 Ghz Taktung, auch ein TV-Tuner und ein Radio-Empfangsteil sind mit an Bord. Das T91 bringt trotz seiner Ausstattung nur 990 Gramm auf die Waage und ist etwa einen Zoll dünn, erklärte Asus. Den Preis teilte der Hersteller noch nicht mit.
Ebenfalls neu ist ein Desktop-PC für die Küche, der den Namen „Eee Top“ tragen wird. Auch er besitzt einen Touchscreen und eine Funk-Tastatur, verfügt über eine Schrifterkennung und geht mit dem Opera Touch-Browser ins Internet. Die genaue Hardware-Ausstattung steht noch nicht fest, der Eee-Top soll zum Weihnachtsgeschäft für 550 Euro auf den Markt kommen, so Asus.
Mit dem Eee-Keyboard stellt Asus eine neue Gerätekategorie vor. Bei dem Eee-Keyboard handelt es sich um eine schlanke Tastatur, die unterhalb der Tasten einen vollwertigen PC integriert, sowie seitlich ein kleines 5 Zoll Display besitzt. Das Eee-Keyboard ist als portabler Internet-Rechner mit WLAN-Empfang für die Couch und den Einsatz im Wohnzimmer gedacht. Es dient auch als kabelloses Abspielgerät von Multimedia-Inhalten in Kombination mit einem Fernseher oder Monitor per HDMI-Anschluss, Preis und Verkaufsstart stehen noch nicht fest.
Das Eee-Videophone ermöglicht weltweit kostenlose Skype-zu-Skype-Gespräche, kostenlose Videotelefonie via Skype, sowie Anrufe ins Fest- und Mobilfunknetz. Ganz ohne das langwierige Starten eines PCs oder Notebooks können mit dem Gerät Video- und Sprachanrufe in alle Welt kostengünstig abgehalten werden. Das kompakte Eee-Videophone ist mit aufladbaren Akkus und einer WLAN-Funkverbindung leicht zu Hause oder im Büro einzusetzen, wo sich ein WLAN-Netz befindet. Für die Videoaufzeichnung sorgt dabei eine eingebaute 0.3 Megapixel Kamera, ein 7 Zoll großer Bildschirm mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln, sowie das eingebaute Mikrofon und ein Lautsprecher. Die auf großen Symbolen basierende Benutzeroberfläche ermöglicht eine leichte Handhabung, so Asus. Geeignet ist es zum Beispiel für Telefonkonferenzen im Home Office oder im Büro, für Videotelefonie mit Verwandten oder Freunden in aller Welt, wo es PC oder Notebook zum Telefonieren überflüssig macht. Das Eee Videophone von Asus ist ab Ende Januar im Handel in Deutschland verfügbar. Der empfohlene Verkaufspreis liegt laut Hersteller bei knapp 260 Euro.
Noch mehr Wind von MSI
presskit – Der Anteil der günstigen Notebooks am PC-Gesamtmarkt steigt weiter. Der anhaltenden Erfolg der kleinen, günstigen Netbooks ist auch ein Erfolg für den Hersteller MSI. Seine Nettops mit dem Namen „Wind“ haben in der IT-Branche viel Staub aufgewirbelt. Über 360 000 Wind-Nettops hat MSI im Schnitt pro Monat produziert, rund 20 000 Mitarbeiter arbeiten weltweit für den taiwanischen Konzern.
Auf der CeBIT vorgestellt wird von MSI u.a. das X320, mit 6 bis 19,8 Millimetern eines der dünnsten Netbooks auf dem Markt. Es ähnelt rein äußerlich dem Apple MacBook Air und ist mit einem 13,4 Zoll Display, zwei Gigabyte Hauptspeicher und einem 1,6 Gigahertz Intel Atom-Prozessor für fast alle Arbeitsanforderungen gerüstet. Es soll ab März für 900 Euro erhältlich sein. MSI gibt eine extrem hohe Akkulaufzeit des Notebooks von bis zu zehn Stunden an. Kontakt zur Außenwelt nimmt das X320 per WLAN (a/b/g/n), Bluetooth, UMTS und HSDPA, Modem, drei USB Ports, Ethernet, VGA Out und einem Card-Reader auf. Das Netbook soll in Deutschland für rund 900 Euro auf den Markt kommen. Als Termin für die Markteinführung gibt MSI das zweite Quartal 2009 an.
Ebenfalls neu ist das U 115, ein kompaktes Notebook, das mit einer Festplatte und einer Flash-Drive ausgerüstet wird. Diese erlaubt laut MSI ein besonder schnelles Hochfahren des Rechners. Die Festplatte hat eine Größe von 160 GB, das Flash-Laufwerk fasst je nach Ausstattung 8 bis 32 Gigabyte Daten – zum Beispiel das Betriebssytem. Ausgeliefert wird es mit Windows XP. Der Akku soll zwischen 7 und 10 Stunden Betrieb durchhalten. Der Preis steht noch nicht entgültig fest, er soll laut MSI zwischen 400 und 500 Euro liegen.
Auch im wachsenden Markt der Nettops, günstige Rechner mit Internet-Anschluss, hat MSI Neues zu bieten: So wird eine neue „Wind Box“ auf der CeBIT vorgestellt, ein Mini-PC für das Wohnzimmer, der ohne Lüfter und Geräusche auskommt. Die Hardware steckt in einem sehr flachen Aluminium-Gehäuse, das sich „unsichtbar“ hinter einem flachen Monitor verbauen lässt. Ein Laufwerk ist nicht vorhanden, dafür aber reichlich Anschlüsse und Windows XP ab Werk. Der Preis liegt bei 339 Euro.
Auf der Messe will MSI auch zwei weitere Mini-Pcs, den Neton AP 1900 und 1901 vorstellen. Das 1901-Modell wird in einem Acrylgehäuse stecken und kann über einen Touchscreen bedient werden. Ein Intel Atom Doppelkern-Prozessor soll für genügend Rechenpower sorgen. Der Preis soll laut MSI bei rund 600 Euro liegen.
Fujitsu Siemens zeigt ersten PC, der im Standby keinen Strom verbraucht
presskit – Fujitsu Siemens (FSI) stellt auf der CeBIT 2009 nach dem 0-Watt-Display im Vorjahre nun den ersten 0-Watt-PC vor, der im Stand-by Betrieb überhaupt keinen Strom mehr verbraucht und der trotzdem administrierbar bleibt. Für die Stromversorgung im Stand-By-Betrieb sorgt eine so genannt Puffer-Batterie, die lebenswichtige Funktionen wie die Uhr mit Strom versorgt. Der leistungsstarke PC aus der Esprimo Green PC-Serie soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Der Verkaufspreis für den 0-Watt-PC steht noch nicht fest.
Die meisten Business-PCs von Fujitsu Siemens erfüllen schon heute das EU-Gesetz zum Stand-By-Stromverbrauch, nach dem diese weniger als ein Watt Strom im Standby verbrauchen dürfen. Das Gesetz trat am 5. Januar 2009 in Kraft. Mit der Funktion „Low Power Soft Off“ können PCs von FSI den Stromverbrauch im Stand-by auf ein Minimum (unter ein Watt) reduzieren. Nur der Ein/Aus-Knopf wird noch unter Strom gehalten, um das System „aufwecken“ zu können.
Mit dem 0-Watt-Display hatte FSI bereits 2008 einen PC-Monitor vorgstellt, der im Standby gar keinen Strom mehr verbraucht. Das 20-Zoll-Gerät SCENICVIEW P20W-5 Eco passt seine Helligkeit automatisch der Umgebungshelligkeit an und spart so auch im Betrieb jede Menge Strom. Auch ein stromsparender PRIMERGY-Server wird neu auf der Messe vorgestellt.
Passend zum Thema Webciety zeigt Fujitsu Siemens auf der CeBIT seine IT-Lösungen für Unternehmen unter dem Motto „Dynamic Infrastructures“ im „Public Sector Parc“ in Halle 9 und der „Green IT World“ in Halle 8.
Wie keine Technologie zuvor greift das Internet in alle Lebensbereiche ein, verändert die Spielregeln und verschiebt das Gefüge der Kräfte. „Und die Webciety verlangt nach flexiblen IT-Infrastrukturen, wie sie bestmöglich mit den „dynamic infrastructures“ von Fujitsu Siemens bereitgestellt werden“, so Joseph Reger, CTO von FSI auf der CeBIT PreView in Hamburg.
Dienste wie „Infrastructure as a service“ und „software as a service“, das auch als Cloud Computing bezeichnet wird. Dahinter steht eine große Zahl von Webservern, allein Google soll über 60 000 Server, Microsoft über 500 000 Server aktiv haben.
Ab dem 1. April 2009 wird Fujitsu Siemens in Fujitsu umfirmiert, da Siemens seine Firmenanteile abgegeben hat. Der Auftritt auf der CeBIt 2009 ist der letzte unter dem alten Firmennamen.
Angesprochen werden sollen hier vorrangig Unternehmen – und nicht Konsumenten, betont FSI. Ein zentrales Thema der CeBIT 2009 ist, neben der Internet-Gesellschaft („Webciety“) auch das Thema „Green IT“ (umweltfreundliche IT-Lösungen).
Mit einem neuen Green IT-Label will FSI auf besonders umweltfreundliche Produkte hinweisen. Das Label soll Kunden helfen, sich im „Dschungel der GreenIT“ besser zurechtzufinden.
Microsoft stellt Windows 7 Testversion vor
presskit – Was kann Microsofts neues Betriebssystem Windows 7? Eine Demonstration der Testversion auf der CeBIT Preview zeigte die Stärken des Vista-Nachfolgers.
Anfang Januar stand die Demoversion des neuen Windows zur Verfügung, der weltweite Ansturm war enorm. Microsoft stellt Windows 7 daher auch kurzfristig auf der CeBIT-Preview in Hamburg den Fachjournalisten vor.
Der Kern des Betriebssystems von Windows 7 basiert auf dem Vorgänger Vista, die Testversion soll erstaunlich sicher und stabil laufen. Die von Vista bekannte 3D-ähnliche Oberfläche „Aero“ lässt sich komplett abschalten, läuft aber auf dem Testnotebook recht flüssig und ohne Unterbrechungen. Das Desktop-Design erinnert noch stark an Vista. Neu gestaltet wurde vor allem die Taskleiste. In ihr können häufig genutzte Programme abgelegt werden. Zeigt man mit dem Mauszeiger auf eine offenen Anwendung, zeigt die Taskleiste eine verbesserte Miniatur-Vorschau der geöffneten Programmfenster an. Ein Rechtsklick ermöglicht es, schnell zwischen den Fenstern hin- und herzuwechseln.
Auch die Anordnung von Fenstern (Aero Snap) wurde deutlich vereinfacht, sie ist nun mit einer Mausbewegung und deutlich schneller als bei Vista möglich. Ein echtes Plus, das man schnell zu schätzen weiß, besonders bei der Arbeit mit vielen Fenstern.
Die neue Funktion Aero Peak, das die Desktop-Oberfläche schnell einblendet und alle offenen Fenster unsichtbar macht. Sie gibt auch die Sicht auf die Desktop-Gagets frei, die gut sichtbar auf der Oberfläche liegen. Vergeblich sucht man dagegen die Sidebar von Vista, sie wurde in Windows 7 nicht übernommen. Man vermisst sie auch nicht wirklich.
Kaum spürbar sind die Überarbeitungen des Media Centers, die kaum Verbesserungen zu bringen scheinen. Deutlich weniger sind dagegen die Warnhinweise des Sicherheitsecenters geworden, die bei Vista so häufig wie lästig waren. Das neue „Action Center“ ist für alle Sicherheitseinstellungen zuständig, auch die Geräteverwaltung, die alle MP3-Player, Handys, Drucker und USB-Speicher verwaltet, wurde verbessert.
Ebenfalls neu ist das Homegroup-Konzept, dass die Verbindung von Windows-Rechnern deutlich vereinfachen soll, allerdings muss dazu auf jedem Rechner im Heimnetzwerk Windows 7 laufen. Dann soll aber auch Musik abgespielt werden können, die auf einem anderen Rechner gespeichert ist. Oder Bilder und Videos gezeigt werden, ohne den Rechner wechseln zu müssen. Das ist ganz nett, im Alltag aber eher nicht so wichtig. Interessanter ist da schon die mitgelieferte Vorabversion des Internet Exporers 8, der in der finalen Version von Windows 7 enthalten sein soll.
Hinweis: Die Testversion von Windows 7 sollten nur PC-Profis installieren, da sie noch Fehler enthalten kann. Auch sollten vor der Installation unbedingt alle Daten auf dem Test-Rechner gesichert und eine eigenen Partition angelegt werden. Sonst droht ein Datenverlust.
Vodafone: Schnelle Dienste für DSL, Musik und Filme für das mobile Internet
presskit – Für Geschäftskunden und Selbständige im Home Office, die sofort einen DSL-Zugang brauchen, hat Vodafone das „Surf Sofort Paket“ entwickelt. Es kombiniert einen schnelle DSL-Zugang und einen Router mit einbebautem UMTS-Stick, der für schnelle Verbindungen sorgt, falls das DSL nicht sofort verfügbar ist oder ausfällt. Das Business-Bundle inklusive Flatrate kostet knapp 30 Euro im Monat, in den ersten sechs Monaten werden nur knapp 20 Euro im Monat fällig, erklärt Sven Fischer von der Vodafone Enterprise Unit. UMTS-Verbindungen sind in den ersten drei Monate kostenlos. Die Geschwindigkeit des DSL gibt Vodafone mit „bis zu 6 Mbit/Sekunde“ an.
Otello 4242
Ein neuer Vodafone-Service erkennt automatisch die Inhalte eines Handy-Fotos, zum Beispiel ein Kinoplakat und zeigt über das Handy sofort nützliche Zusatzinfos im mobilen Internet an.
Die Bilder werden per MMS an die Rufnummer 4242 gesendet, worauf der Dienst eine mobile Webseite mit den gewünschten Informationen anzeigt. Für Vodafone-Kunden ist der MMS-Dienst kostenlos, gegen Gebühr kann er auch aus anderen Netzen genutzt werden. Über 85 Prozent aller Mobilfunkkunden können Otelllo derzeit schon benutzen, erklärte Vodafone.
„Social Adressbook“
Neue Adressen von Freunden zu suchen war gestern – das kostenlose soziale Adressbuch „Zyb“ von Vodafone soll die Sucherei bald überflüssig machen. Es syncronisiert automatisch das Adressbuch des Handys, Adressen und Kalenderdaten in Outlook oder auf einem Apple-Computer und kann von jedem Handy mit SyncML aus abgerufen werden. Über das „soziale Adressbuch“ können auch direkt E-Mails verschickt werden. Auch die lokalen Standorte von Freunden und Kontakten können auf dem Handy angezeigt werden, wenn diese ebenfalls ein Handy mit der Software aktiviert haben. Über kurze Stausmeldungen können Freunde sehen, was man gerade macht. Das soziale Adressbuch kann auch nahtlos in Dienste wie Twitter, Facebook, Flickr, YouTube und Bebo integriert werden. „Zyb beantwortet die drei wichtigsten Fragen: Wo bist Du? Was hast Du vor? und Wie ist deine neue Nummer?“, erklärte Vodafone auf der CeBIT-Preview.
Find & Go
Mit Find & Go bietet Vodafone eine „persönliche Navigation für mobile Menschen“ an, die auf verschiedenen Smartphones im Vodafone-Netz funktioniert, zum Beispiel auf dem aktuellen Blackberry Storm. Das Navi-Programm bietet 3D-Karten mit Zoom-Funktion, eine mobile Suche und Navigation und kann 30 Tage kostenlos getestet werden. Auch für Fußgänger sind die Daten exakt genug, um den Weg zu weisen. Rund um den Standort zeigt das Programm interessante Punkte an, zum Beispiel Museen und Restaurants. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung führt neue Nutzer in die Bedienung ein. Nähere Angaben zu den Kosten des Services machte Vodafone noch nicht.
Vodafone Videothek
Mit der neuen Online-Videothek von Vodafone kann man Kinofilme und Serien auf dem handy oder am PC ausleihen und herunterladen. Sie bietet aktuelle und zum Teil kostenlose Filme und Serien zum virtuellen Ausleihen. Vodafone-Kunden können alle Filme sowohl auf einem geeigneten videofähigen Handy, als auch auf einem PC mit dem Media Player 10 abrufen. Die Leihgebühr beginnt bei 99 Cent für TV-Serien und 1,99 Euro für Spielfilme, beim Handy fallen zuzüglich Verbindungsentgelte an. Kostenlose Filme und Videos können von allen Kunden im Internet genutzt werden.
Über das Video-Angebot von Vodafone können Kunden nicht nur Kinofilme, sondern auch TV-Serien auf dem Handy anschauen. Das angebotene Programm umfasst mehr als 2.000 Inhalte inklusive aktueller Kassenschlager wie „The Dark Knight“, „Keinohrhasen“ oder „Hancock“ sowie mehr als 500 kostenlose Filme und wird, laut Vodafone, kontinuierlich ausgebaut. Besonders praktisch: Die Filme können unterwegs auf dem Handy im Vodafone live-Portal ausgewählt und anschließend auf dem Fernseher gesehen werden. Das klappt natürlcih auch umgekehrt.
Zuhause ist die Vodafone-Videothek am PC oder Laptop über das Vodafone-Internetportal www.vodafone.de/videothek nutzbar. Das Portal bietet Inhalte der unterschiedlichsten Genres wie Kinofilme, Serien, Comedy, Musik, Kids, Dokus oder TV-Inhalte. Von ausgewählten Blockbustern, die teilweise zum gleichen Zeitpunkt wie die Kauf-DVD erscheinen, bis hin zu kostenlosen, werbefinanzierten Serien und Filmen reicht die Auswahl.
Das Angebot der werbefinanzierten Inhalte im Internet richtet sich nicht nur an Vodafone-Kunden sondern an alle Internet-Nutzer. Die Leihgebühr für Video-Inhalte im kostenpflichtigen „Premium“-Bereich bleiben dabei überschaubar; für eine Verleihdauer von 24 Stunden werden Spielfilme schon ab knapp zwei Euro und TV-Serien ab knapp einem Euro (plus Verbindungsentgelte) angeboten. In diesem Zeitraum können die gebuchten Video-Inhalte über Handy und PC mehrfach angeschaut werden. Viele Filme stehen den Kunden auch zum Kauf zur Verfügung. Dabei wird der komplette Film auf den eigenen PC oder Laptop heruntergeladen und gespeichert. In der Kaufvariante kosten Filme zwischen zwei und 19 Euro.
Das Video-Angebot basiert auf der Microsoft Silverlight Technologie, die einen hohen Bedienkomfort ermöglicht. So können Nutzer beispielsweise während der Video-Übertragung zwischen einzelnen Kapiteln oder verschiedenen Sprachen wechseln. Für die Nutzung der neuen Vodafone-Videothek sind am PC ein Internet-Zugang mit mindestens zwei Megabit pro Sekunde Geschwindigkeit und der Windows Media Player in der Version 10 oder 11 notwendig.
Vodafone Music
Ganz ähnlich wie die Online-Videothek funktioniert auch Vodafone Music. Über den Online-Shop kann man Musik kaufen, probehören und auf das Handy oder den PC herunterladen. Eine Suche nach Künstlern, Titel, Genre, Alben und Songs erleichter das Finden. Die Auswahl gibt Vodafone mit 1,2 Millionen Titeln an. Auf über 30 Handys ist der „Plattenladen auf dem Handy“ bereits vorinstalliert, weitere Modelle sollen folgen. Der durchschnittliche Kunde lädt über das Musikportal 5,3 Songs herunter, bei andern WAP-Angeboten liegt die Zahl der Downloads mit 3,2 pro Nutzer deutlich niedriger.
Der Health Manager: Prävention rettet Leben
presskit – Auf der CeBIT-Preview zeigte Biocomfort ein System zur Selbst-Diagnose daheim, das aus mehreren Geräten besteht, die relevante Körperwerte wie Blutdruck, Blutzucker, Körpergewicht und -fettanteil messen und per Funk an den PC übermitteln.
Dort wertet das Programm „Health Manager“ die einzelnen Daten der verschiedenen Geräte aus und erstellt eine individuelle Gesundheitsanalyse. Mit diesem Statusreport wird der Nutzer laufend über den eigenen Gesundheitszustand informiert. Zusätzlich bekommt er Tipps, wie er seine Werte verbessern kann, wobei ihn zusätzich ein Arzt per Telefon-Coaching unterstützen kann.
Dadurch wird auch für Senioren die Prävention mit IT-Unterstützung interessant. Zumal immer deutlicher wird, dass die reine Reparaturmedizin zu kurz greift und es wichtig und unabdingbar ist, Krankheiten schon vor bzw. in der Entstehung zu erkennen. Das System soll die Lebensqualität erhöhen, die Krankheitstage und Krankenhausaufenthalte reduzieren und auch noch Geld sparen.
Mit den elektronischen Gesundheitsmessgeräten – Blutdruckmessgerät tenso-comfort, Blutzuckermessgerät gluco-comfort, Körperdiagnosewaage scaleo-comfort - sowie der Software „Health Manager“ haben Nutzer ein komplettes Diagnosesystem, mit dem sie den eigenen Gesundheitszustand zuhause prüfen können – ohne medizinische oder technische Fachkenntnisse. Das System kann aber die Daten auch an einen medizinischen Experten weiterleiten, der den Gesundheitszustand überwacht und der bei Gefahren sofort eingreifen kann.
Der „Health Manager“ informiert den Nutzer und schlägt rechtzeitig Alarm. Ein Ampelsystem zeigt an, ob man „mit Vollgas durchs Leben“ brausen kann, oder lieber mal ein bisschen auf die Bremse treten sollte. Außerdem erfährt der Nutzer genau, was er tun muss, um wieder in den grünen Bereich zu kommen. Das Diagnosesystem zur Selbstmessung hilft nach Herstellerangaben auch einer ganzen Familie beim automatischen Gesundheitscheck: Alle Familienmitglieder können schnell und einfach und zu jedem gewünschten Zeitpunkt am PC ihre Gesundheitswerte überprüfen.
Weitere Infos auf der Homepage: www.biocomfort-healthmanager.de
Navteq: Stauvorhersagen mit TMCpro und „Floating Phone“ Daten
presskit – Die TMCpro Technik des digitalen Kartenherstellers Navteq hilft dabei, Staus zu umfahren und nutzt dabei u.a. die Bewegungen von eingeschalteten Handys von Autofahrern.
Die neue technik meldet auch Staus auf Bundes- und Landstraßen und ist dabei schneller und genauer als das herkömmliche TMCpro. Bis zu 30 Minuten, bevor ein Stau entsteht,
warnt das System bereits vor der Staugefahr. Genug Zeit um eine Entscheidung für oder gegen die Umgehungsstrecke zu treffen. Durch die anonymen Bewegungsdaten von Millionen von Mobiltelefonen, die täglich in Autos mitgeführt werden, sind werden Stauprognose viel genauer als bisher, dabei spielen auch historischen Verkehrsdaten eine Rolle. Dazu kommen akteuelle Daten von Induktionsschleifen in der Straße, Stausensoren an Brücken, und 50 000 „Floating Cars“ mit Messsensoren. TMCpro kann durch die Kombination von aktuellen und historischen Verkehrsdaten auch Verkehrsbehinderungen vorhersagen, bevor diese entstehen. Entsteht ein Stau, zeigt das System die zu erwartenden Staulänge an und die Verzögerung bei der Durchfahrt.
Auch über den Radiodatenkanal RDS sollen ab Mitte 2009 diese exakten Verkehrsdaten gesendet werden, erklärte Navteq auf der CeBIT-Preview in Hamburg. Diese können von Usern des TMCpro-Dienstes genutzt werden. In vielen Regionen werden dadurch noch genauere Daten zur Verkehrslage zur Verfügung stehen, erklärt der Hersteller. Bei den so genannten „connected devices“, also neuen Navigationsgeräten mit Mobilfunk-Sendeteil, übernimmt eine eingebaute SIM-Karte das Senden und Empfangen von TMCpro-Daten per Datenfunk GPRS. Die bundesweite Abdeckung liegt derzeit bei rund 99 Prozent.
„TMCpro mit Floating Phone Data ermöglicht so die Reaktion auf Verkehrshindernisse nahezu in Echtzeit“, erklärte Andreas Erwig, Leiter Produktmanagement bei Navteq , „Autofahrer, die das neue Tmcpro nutzen, gelangen so noch schneller und entspannter an ihr Fahrtziel.“ Das TMCpro dem herkömmlichen TMC überlegen ist, zeigt sich laut Navteq auch dadurch, dass acht von zehn in Tests best platzierten Navigationssystemen TMCpro an Bord hatten. Der Dienst macht die Navigationsgeräte geringfügig teurer, verursacht aber keine weiteren Folgekosten, betont der Anbieter.
Strato: Web-Hosting statt Rechenzentrum
presskit – Die Strato AG, der weltweit zweitgrößte Anbieter von Web-Hosting hat sich das Thema „Green IT“ auf die Fahnen geschrieben. So betreibt der Berliner Hoster seine Hochleistungs-Rechenzentren mit echtem Ökostrom (Regenerativstrom) aus den Laufwasserkraftwerken der NaturEnergie AG am Hochrhein. Pressesprecher Lars Gurow erklärte, dass neben der Leistungs- auch die Energieeffizienz für die bestehenden und potenziellen Kunden von Strato eine wichtige Rolle spielt. Auch ein intelligentes Klima-Management in den Serverräumen und eine effiziente Gebäudetechnik helfen bei der CO2-Reduktion. Bei Strato sorgen warme und kalte Gänge für die höchste Energieeinsparung: Vorne wird den Servern kalte Luft zugeführt. Diese wird angesaugt und erwärmt an der Geräterückseite an die Klimageräte abgegeben. Spezielle Abdeckungen und Mess-Sensoren in den kalten Gängen sorgen für die zielgerichtete Zufuhr der Kaltluft. So werden nur einzelne Gänge und Server gekühlt und nicht das gesamte Rechenzentrum. Eine Vermischung der warmen und kalten Luftströme wird so wirksam verhindert. Entsprechend genau wird auch bei der Hardware und Software darauf geachtet, dass sie möglichst leistungs- und energieeffizient sind.
Damit auch die Kunden davon profitieren, bietet Strato bei Virtualisierung und Konsolidierung einen umfangreichen Service an. Die Rechenleistung über das Web zu mieten, sei günstiger, ais selbst eigenen teure, eigene Rechenzentren zu bauen, erklärt der Anbieter.
Bei der Virtualisierung stellt sich ein Server so dar, als seien es mehrere – also werden auf einem physischen Server mehrere virtuelle Server gestartet. Jeder dieser virtuellen Server funktioniert dabei wie ein echtes Gerät und jeder Kunde kann ihn individuelle nutzen.
Durch die Virtualisierung lassen sich komplexe System konsolidieren. Was bislang also auf mehreren physischen Servern lief, kann wegen ausreichender Rechenleistung und Virtualisierung auf einem einzelnen Server laufen. Dadurch erhöht sich der Auslastungsgrad der physischen Maschine. Und je höher der Auslastungsgrad eines Servers ist, desto effizienter ist er.
Gleichzeitig sind weniger physische Server im Einsatz, was weitere Ressourcen spart.
In Form von günstigen Preisen profitieren die Kunden davon. Bei Strato kombiniert ein automatisches Server-Management die virtuellen Server je nach Leistungsprofilen – also nach Speicher-, Prozessor- und Festplattenauslastung – auf physischen Servern. Dieses System ermöglicht, virtuelle Server im laufenden Betrieb je nach Lastzustand umzuziehen und neu auf den physischen Servern zu gruppieren. Auf der CeBIT 2009 zeigt Strato den neuen V-PowerServer mit bis zu 3 Gigabyte Arbeitsspeicher, dynamisch bis zu 6 Gigabyte, bis zu 3 fest zugewiesene Prozessorkerne. Die Mietkosten liegen zwischen 9,90 bis 39,90 Euro im Monat.
Außerdem zeigt Strato auf der Messe seinen Multi-Server, der ein kleines Rechenzentrum ersetzen kann. Dieses System erlaubt es, mehrere virtuelle Server selbst anzulegen und zu konfigurieren. Dazu stellt der Berliner Hoster eine übersichtliche Konfigurationsoberfläche bereit, mittels der man einzelnen virtuellen Servern beliebig viel Arbeitsspeicher, Festplattenplatz, Prozessorkerne und -zeit zuweisen kann. Auf den virtuellen Servern lassen sich verschiedene Betriebssysteme installieren und jeder einzelne Server kann einzeln heruntergefahren, neu gestartet, neu angelegt oder gelöscht werden.
Gerade im Business-Bereich werden Websysteme oft auf mehrere Server verteilt; zum Beispiel um verschiedene Funktionen wie E-Mail, Datenbank- und Webserver zu trennen, neben Live-Systemen Rückfall-Systeme bereitzuhalten oder Testumgebungen für neue Software zu betreiben. Bisher waren für solche Szenarien immer physikalische Server nötig. Strato will zeigen, dass dies nun auch mit virtuellen Servern möglich ist.
Strato ist auf der CeBIT in der Green IT World, in Halle 8 vertreten.
Keynote zur Zukunft des PCs: Wenn der Desktop zum Webtop wird
presskit – Cloud Computing, Webciety, Software as a service. Diese Begriffe werden auf der CeBIT 2009 stark im Vordergrund stehen. Zukunftsforscher Ben Rodenhäuser von der Z_punkt GmbH erklärte in seiner Keynote auf der CeBIT-Preview in Hamburg:
„Die Nutzung von ausgebauten Infrastruktur über das Internet nimmt stark zu. Hier entstehen neue Services und Mietmodelle, IT-Infrastruktur wird immer öfter mit anderen geteilt. Der Nutzer bewegt sich hier innerhalb einer Wolke, daher das Stichwort: Cloud Computing.“
„Der PC ist wie ein Grundstück, die Cloud wie eine möblierte Wohnung“, so Rodenhäuser. 2010 werden laut Schätzungen rund zehn Prozent der IT-Budgets für Cloud Computing ausgegeben.
Probleme gibt es laut Rodenhäuser u.a. mit der Sicherheit und vielen nicht ausgereiften Produkten und Services, die zu mangehaftem Vertrauen bei den Anwendern führen können.
„Der Trend lautet: Services statt Software, die auch eine Möglichkeit zur Zusammenarbeit bietet, zum Beispiel Google Online-Dienst „Text und Tabellen“, so Rodenhäuser auf der Keynote.
CeBIT Trend-Talk: Auf dem Weg zur Webciety – Ohne Web geht nichts mehr
presskit – Wird unsere Gesellschaft zur Webciety? Gewann Barack Obama die Wahl, weil er auf das Internet gesetzt hat und das Web konsequent in seinen Wahlkampf einbezogen hat? Über die Vor- und Nachteile der ständig wachsenden Internet-Gesellschaft diskutierten auf der CeBIT-Preview der CHIP-Chefredakteur Thomas Pyczak mit Holm Friebe, Buchautor und Mitgründer der „Zentralen Intelligenz Agentur“, Kay Oberbeck, Sprecher von Google in Nordeuropa und Sören Stamer, CEO und Mitgründer der CoreMedia AG und Johannes Landvogt, Referatsleiter „Technologischer Datenschutz, Informationstechnik, Datensicherung“ beim Bundesbeauftragten für Datenschutz.
Lassen Google und Microsoft noch ein Privatleben zu? Eine provokante Frage im Vorfeld des Trend-Talks. Kay Oberbeck, Sprecher von Google betonte, man sei sich der Verantwortung im Internet durchaus bewusst, gleichzeitig forderte er von Eltern und Erziehern mehr Medienkompetenz für das Internet. „Das Netz bestimmt nicht die Gesellschaft“, betonte Oberbeck, „hat aber in vielen Bereichen Einfluss, zum Beispiel beim Obama-Wahlkampf.“ Das bringe große Vorteile, wie frei verfügbare Informationen, zu denen immer mehr Menschen Zugang hätten. Die Entwicklung schreite rasant voran, vor vier Jahren gab es die größte Videoplattform „YouTube“ noch gar nicht.
Sören Stamer von CoreMedia sieht klar eine „Kultur des Wandels“ aufzeihe: Investmentbanken verschwinden, Obama gewinnt die US-Wahl. „Und das Web synchronisiert die Welt“, erklärte Stamer. Auch in Unternehmen könnte sich der Wandel durchsetzen: „Die Mitarbeiter sollten ihnen Job selbst wählen können – und ihren Chef.“, schlug er vor. Eine weitere Idee von Stamer: „Auch Gesetzte sollten ein Enddatum haben“.
Datenschützer Johannes Landvogt betonte, die Bedeutung von Gesetzen für den Datenschutz: „Wir brauchen Schranken und Leitplanken für die Datenautobahn“, erklärte er. Aber auch der Selbstregulierung traut er einiges zu: „Wir brauchen einen gesellschaftlichen Konsens über die Frage, wie man mit persönlichen Daten im Internet umgehen darf und wie nicht“, forderte Landvogt. Ebenso fällig sei eine Novelle des Bundesdatenschutz-Gesetzes.
„Wem gehören die Daten, die ich bei sozialen Netzwerken eingebe“, fragte Stamer. „und gibt es ein verbrieftes Recht auf Änderung oder Löschung? Oder ein Recht der Firmen, die Daten zu behalten?“ Thomas Pyczak berichtete von seinen Problemen, aus einem sozialen Netzwerk wieder herauszukommen. „Es gibt m.E. ein Recht auf Datenlöschung, das auch für den Cache von Google gilt“. Google-Sprecher Oberbeck betonte, dass eine Cache-Löschung möglich sei – und auch gemacht wird.
Holm Friebe erinnerte an die Sperrung von Wikipedia durch einen Politiker der Linken und die massen weisen Copyright-Abmahnungen im Internet. „Hier wird oft zu großes Besteck verwendet“, meinte er.
Relativ neu im Netz sind Microblogging-Dienste. „Viele Kollegen kennen Twitter nicht“, erklärte Google-Sprecher Oberbeck. Fotos und Videos zu veröffentlichen, sei so einfach, wie noch nie. Von dem Flugzeug-Notlandung im New Yorker Hudson River seien zuerst Bilder und Berichte über Twitter aufgetaucht. Dabei stelle sich die Frage, ob es zukünftig ein Einverständnis der Fotografierten braucht, wenn man Bilder veröffentliche. „Hier ist die Technik kein guter Problemlöser“, meint Landvogt, „es findet sich alles im Web.“ Dennoch erklärte er: „Ich habe volles Vertrauen, dass Google und Microsoft im Netz nichts Rechtswiedriges tun.“
Was kann der Nutzer also tun? Bei Google lese man am Wochenende keine Mails mehr und beende seine Arbeit um 18 Uhr. Durch die intensive Nutzung seines Blackberry sei ihm das Problem selbst bewußt geworden, so Oberbeck. „Medein an sich sind nicht schädlich“, betonte Holm Friebe, wichtig sei der richtige Umgang und ein erkannbarer Absender. „Intransparenz erzeugt Unsicherheit“, meinte auch Oberbeck, die monatelange Speicherung von IP-Adressen trage ebenfalls zur Verunsicherung bei. Und woher kommt sie, die ungehemmte Mitteilungsfreude im Internet? „Die Menschen geben Infos preis, weil sie Vorteile davon haben.“
IBM: Sicherheitslösungen, Green IT und smarte Technik
presskit – IBM stellt auf der CeBIT 2009 u.a. einen neuen „Security on a stick“ vor. Dieser Speicherstick schütze vor Hackerangriffen im Online Banking und biete so einen „ganzheitlichen Ansatz für umfasssende Sicherheit“, erklärte Jutta Jakobi auf der CeBIT-PreView. Er biete „Lösungen für die Bereiche innere Sicherheit und Schutz vor äußeren Bedeohungen“, so Anke Kirch von IBM Deutschland. Dabeben stellt der Konzern unter dem Motto: „Make the world safer, smarter, faster, greener“ neue IT-Lösungen für Industie und Mittelstand, SAP-Anwendungen und für die Integration von Business-Partnern vor. Ein Schwerpunkt liegt auch auf umweltfreundlichen Computern, der GreenIT. Für die Welt von morgen stellt IBM Projekte wie „eFood Trance“, „Great Rivers Projekt“ und „Modellstadt Mannheim“ vor und zeigt den Beitrag, den intelligente Technik dazu leisten kann, den Planeten „smarter“ zu machen. „Fast alles kann heute digital verbunden werden“, erklärt IBM. Bereits heute seinen über eine Milliarde Dinge, meist Computer, über das Netz miteinander verbunden.
Neben Lösungen für intelligente Logistik zeigt IBM auf der Messe auch Geschäftslösungen für den Telekommunikationsbereich. Auch grüne Lösungen, wie energieeffiziente Rechenzentren will IBM auf der Messe präsentieren. Auch sollen Beispiele für reduzierten Stomverbrauch in der IT des Kunden gezeigt werden.
BSI warnt vor rasanter Zunahme zeitkritischer Sicherheitslücken
presskit – Das Bundesamt für Sicherheitheit in der Informationstechnologie (BSI) hat auf der CeBIT-PreView in Hamburg vor einer „rasanten Zunahme zeitkritischer Sicherheitslücken“ gewarnt. Bernd Kowalski vom BSI, das dem Bundesinnenministerium unterstellt ist, warnte in seinem Lagebericht 2009, dass Spam-Versender, Bot-Netze, Schadprogramme und Phishing-Versuche weiter „auf hohem Niveau“ im Netz aktiv seien. Im Jahr 2008 richtete laut Kowalski Spyware den größten Schaden in der weltweiten IT-Wirtschaft von 3,6 Milliarden Dollar an, gefolgt von Viren (2,9 Milliarden Dollar) und Phishing (2 Milliarden Dollar). Der Gesamtschaden weltweit bezifferte Kowalski mit 8,5 Milliarden Dollar.
Gleichzeitig werde die Software zur Abwehr dieser Angriffe immer besser und die Umsätze durch Einkäuf im Netz steigen, sie liegen derzeit bei rund 500 Milliarden Euro. Bereits 41 Prozent der Deutschen kaufen im Netz ein.
Kowalski berichtete in seiner Keynote zur CeBIT-PreView auch über die geplante Einführung des elektronischen Personalausweises ab 1.1.2010. Dieser soll mit einem Funkchip, einem RFID-Chip, ausgerüstet werden und auch als Identitätsnachweis bei Einkäufen im Internet eingesetzt werden können. Er enthält ein digitales Foto des Besitzers und auf Wunsch auch die Fingerabdrücke. Über eine qualifizierte, elektronische Signatur soll der Ausweis den Identitätsnachweis im Internet sicherer machen. „Der Ausweis ist vielseitig einsetzbar“, erklärte Kowalski. Zur Zeit machen rund zehn Anbieter im Internet bereits Tests mit dem neuen Ausweis und es läuft ein Pilotprojkt mit der TU Darmstadt. Dass sich der neue Personalausweis trotz höherer Kosten durchsetzen wird, steht für das BSI offensichtlich fest: „Bis 2013 erwarten wir eine Verbreitung von über 50 Prozent“,erklärte Kowalski auf der CeBIT-PreView. Gleichzitig räumte er ein: „der neue Auweis ist nicht die Lösung für alle Sicherheitsprobleme im Netz“.
Weitere Infos zu Sicherheitsthemen finden sich online unter www.bsi-fuer-buerger.de. Das BSI ist auf der CeBIT 2009 in Halle 9 vertreten.
CeBIT 2009: Arnold Schwarzenegger, Grüne IT und die Webgesellschaft
presskit – Mit dem kalifornischen Gouverneur Arnold Schwarzenegger wird voraussichtlich ein echter Stargast neben Bundeskanzlerin Angela Merkel die CeBIT 2009 eröffnen. Der US-Bundesstaat ist die Heimat vieler IT-Firmen und Partnerland der diesjährigen Messe (3. bis 8. März). Auch Bundesumweltminister Siegmar Gabriel kommt nach Hannover und nimmt an einer Diskussionsrunde zum Thema „Green IT“ teil. Umweltfreundliche Computer, bereits das Schwerpunktthema der letzten CeBIT, werden dieses Jahr eine ganze Halle mit rund 2000 Quadartmetern zehnmal mehr Raum also 2008 gegeben. In der Green-IT-World sollen neue, umweltfreundliche Lösungen verschiedener Unternehmen vorgestellt werden. Das wichtigstes Thema dieser CeBIT ist allerdings „Webciety“, die Internet-Gesellschaft mit sozialen Netzen und Online-Diensten von Twitter und Facebook über Google und Yahoo bis hin zu Microsoft.
Während der CeBIT 2009 wird das Hasso Plattner-Institut einen „Global Design Challenge“ organisieren und jedes Tag seine Studenten an der Uni Potsdam und am Stanford Institute in Kalifornien eine andere Designaufgabe stellen, die Ergebnisse sollen per Videokonferenz öffentlich präsentiert werden. Auch Intershop, deutscher Software-Anbieter für Online-Shops, ist nach zweijähriger Pause wieder auf dieser CeBIT vertreten.
Laut einer Studie der Unternehmensberatung Deloitte, die Director Klaus Böhm auf er CeBIT-PreView in Hamburg vorstellte, nutzen über die Hälfte der Deutschen den PC bereits als Unterhaltungsmedium. Gut ein Viertel nutzen dafür auch das Handy. Über die Hälfte der Nutzer besitzen einen Breitband-Zugang zum Netz (56 Prozent). 70 Prozent der Haushalte verfügen über Zugangsmöglichkeiten, bis 2010 soll das schnelle Internet fast flächendeckend verfügbar sein. Ab 2018 könnten dann noch neue Glasfaser-Netze noch mehr Geschwindigkeiten für das Internet bringen. Dafür wären 25 Prozent der Befragten bereit, mehr Geld als bisher auszugeben. Das Interesse an Print-Produkten nimmt bei jungen Menschen immer mehr ab. Gleichzeitig wächst der Wunsch, Internet-Inhalte auf dem Fernseher sehen zu könne, so die Studie. Internet- und Handynutzung sind je nach Alter des Nutzers unterschiedlich wichtig. So bevorzugen 43- bis 61jährige „Boomer“ nach wie vor Printprodukte als Informationsquelle und finden das Festnetztelefon viel wichtiger als das Handy.
BT: „Work anywhere“ Lösungen für mobiles, flexibles Arbeiten
presskit – Die Reduzierung des Co2-Ausstoßes hatet sich die British Telecom (BT) in Deutschland auf die Fahnen gerschrieben. Im Unternehmen wurden zwischen 2006 und 2008 insgesamt 78 Prozent weniger Co2 ausgestoßen. Das entspricht einer Einsparung von 24 000 Tonnen des klimaschädlichen Gases. Dabei wurden u.a. moderne Konferenztrechnik, effiziente Fahrzeuge und Strom aus Wasserkraft eingesetzt, erklärte Dr. Sebastian Brandis, Sprecher der BT. Die Reduzierung von Flugreisen im Unternehmen brachte 21 Prozent der Einsparung und wurde durch den konsequenten Einsatz von hochauflösenden Videokonferenzen erreicht. Eine Lösung, die BT Germany ebenfalls seinen Geschäftskunden anbietet.
Das Konzept „work anywhere“ von BT sieht vor, mehr Effizienz durch mobiles und flexibles Arbeiten zu erreichen. „2009 werden Unternehmen, die keine Mobility-Strategie haben, genauso veraltet sein, wie Unternehmen, die im Jahr 2000 keine Webseite hatten“, so Brandis. Die „Work anywhere“ Lösungen unterstützen das flexible Arbeiten und werden durcvh umfassende Sicherheitslösungen von BT ergänzt. Bestes Beispiel: BT Unified Communications Video sorgt für hochauflösende Echtzeit-Videokonferenzen und spart damit Reisekosten und Umweltbelastungen durch Geschäftsreisen. Audio und Video in maximaler Qualität sorgen für einen lebensgroße und realistischen Darstellung, so BT. Bei Kunden wie Media Markt und Saturn (Metro-Gruppe) wird das System bereits erfolgreich eingesetzt.
Durch den Einsatz eines Videokonferenzsystems können Flugreisen um durchschnittlich 21 Prozent gesenkt werden, so BT. Die Videokommunikation klappt mit der Inter-Company-Lösung auch über Unternehmensgrenzen hinweg mit weltweit verteilt sitzenden Teilnehmern und basiert im Wesentlichen auf dem Telepresence-Dienst von Cisco. BT verspricht seinen Kunden einen Return on Investment innerhalb von 12 bis 14 Monaten. Durch BT konnten bisher weltweit über 1,5 Millionen Geschäftsreisen gestrichen werden, erklärte BT auf der CeBIT-Preview. Die Ersparnis von Reisekosten liegt bei rund 39 Mio. Euro im Jahr.
Die wichtigsten Photokina-Themen: Wege zum gedruckten Bild und die digitale Bildpräsentation
Auf der Foto-Fachmesse photokina, die vom 23. bis 28. September 2008 in Köln stattfindet, werden über 1600 Aussteller aus rund 50 Ländern erwartet, über 60 Prozent der Aussteller kommen aus dem Ausland. „Der Boom hält an – die photokina wird als international bedeutendste Branchenplattform bestätigt“, erklärte ein Sprecher der Koelnmesse auf der photokina-PreView im Hamburger Hotel „Grand Elyssée“. Der amerikanische Superstar Dennis Hopper („Easy Rider“) wird parallel zur Foto-Messe seine Bilder in der „Visual Gallery“ zeigen.
Inhaltlich stehen neue Bildtechniken und Bildanwendung für Endkonsumenten und Profis im Mittelpunkt. „Keine andere Messe bietet dieses lückenlose Angebot rund um das Medium Bild und die Photo- und Imaging-Branche“, so Oliver Kuhrt, Geschäftsführer der Koelnmesse GmbH. Viele Unternehmen, darunter Sony, Panasonic, Samsung und Canon werden in diesem Jahr ihre Ausstellungsflächen vergrößern. Erfolge vermeldete die photokina auch bei der Akquise neuer Aussteller: fünf Monate vor Messebeginn haben sich mehr als hundert Unternehmen für einen ersten Auftritt auf der photokina entschieden, darunter mit Microsoft auch ein führendes Softwareunternehmen, das vor vier Jahren seinen ersten Messeauftritt in Köln hatte.
Neben der Vorstellung neuer Kameras, Objektiven, Druckern, Services und Zubehör rechnen die Veranstalter damit, dass die Wege zum gedruckten Bild und die digitale Bildpräsentation zentrale Themen der Messe seien werden. Dabei will die photokina nicht eine reine Produktshow für den privaten Endverbraucher sein, betonte Kuhrt, sondern besonders den professionellen Anwender im Blick habe. Mit weltweiten VIP-Einladungsprogrammen, einer internationalen Buyers-Lounge und einem hochkarätigen Vortragsprogrammen will man internationale Fachhändler und professionellen Anwender auf das Messegelände in Köln locken.
Auch das internationale Business Forum unter dem Titel „Memories on demand“ zählt laut Kölnmesse zu den Highlights. Rund 400 internationale Entscheider werden hier die Auswirkungen der digitalen Bild-Technologien diskutieren. Dabei werden weniger die neuen Techniken im Vordergrund stehen, sondern vor allem die Frage, welche neuen Geschäftsmodelle den heutigen Anforderungen gerecht werden.
Mit der Thematik der Bildpräsentation und Bildprojektion befasst sich ein Sonderbereich – die Projection Arena „Impressions XXL“. Sie soll zeigen, wie sehr die emotionale Wirkung guter Bilder verstärkt wird, wenn sie eindrucksvoll präsentiert werden. „Das Ziel ist es, Fotografen zu zeigen, welche speziellen Präsentations- und Projektionslösung es gibt“, so Kuhrt. Professionelle Anwender, wie Berufsphotographen, Werbeagenturen, Reiseveranstalter, Museen, Architekten oder Unternehmen erhalten dazu praktische Anleitungen für individuelle Lösungen.
Zu den kulturellen Highlights der photokina zählt 2008 die Visual Gallery. „Top Act“ der diesjährigen Visual Gallery sind Bilder des amerikanischen Schauspielers und Regisseurs Dennis Hopper. Bevor er 1969 mit „Easy Rider“ seinen internationalen Durchbruch schaffte, hatte er sich als Fotograf einen Namen gemacht. Von 1961 bis 1967 dokumentierte Hopper die turbulenten Zeiten einer neuen Ära mit Bildern der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, und beeindruckte mit zahlreichen Porträts junger Popstars seiner eigenen Generation. Die Ausstellung zeigt auch Porträts von David Hockney, Jasper Johns, Roy Lichtenstein, Claes Oldenburg, Robert Rauschenberg, James Rosenquist, Ed Ruscha und Andy Warhol.
Panasonic: Kompakte Kamera mit 15 Megapixeln Auflösung
Panasonic bringt zur Photokina einige interessante Kompaktkameras und Bridge-Kameras auf den Markt. Die neue Kompakte, die Lumix DMC-LX3 löst Bilder mit zehn Millionen Bildpunkten auf. Sie besitzt ein lichtstarkes Leica Summicron-Objektiv mit umgerechnet 24 bis 60 Millimetern Brennweite, das von Weitwinkel bis zum leichten Tele reicht. Das lästige Bildrauschen, dass vorallem bei wenig Licht auftritt, will Panasonic bis zu 20 Prozent reduziert haben. Für 550 Euro soll die Kompaktkamera im September auf den Markt kommen. Mit vielen manuellen Einstellmöglichkeiten will Panasonic damit auch Fotografen locken, die sonst eher zu einer Spiegelreflex-Kamera oder Bridge-Kamera greifen würden.
Zum Beispiel zu der neuen Bridge-Kamera DMC-FZ 28. Sie besitzt ein Leica Elmarit Super-Zoom-Objektiv das den Bereich von 27 bis 486 mm Brennweite abdeckt. Für fortgeschrittene Fotografen bietet sie u.a. die Möglichkeit, den Autofokus abzuschalten und manuell scharf zu stellen. Der Preis für die FZ-28 liegt bei 450 Euro. Panasonic ist nach eigenen Angaben Marktführer im Segment Bridge-Kameras. Marketingleiter Mike Bolatzki verglich auf der PreView-Präsentation den anhaltenden Hang des Konsumenten, sehr auf die Pixelanzahl zu achten mit der PS-Zahl eines Autos. „Der Pixelwahn geht weiter“, erklärte Bolatzki mit einem Augenzwinkern.
Mit der FX 150 erreicht eine Kompaktkamera die 15-Megapixel-Klasse, die bisher den Spiegelreflexkameras vorbehalten war. Mit Leicas Elmarit ausgerüstet und einer Brennweite von 28 bis 100 Millimeter ist sie für die meisten Aufnahmesituationen sehr gut gerüstet. Mit dem Hinweis „Trust IA“ macht Panasonic auf eine neue, intelligente Bildautomatik aufmerksam, die auch mit schwierigen Lichtsituationen zurecht kommen soll. Die Kompaktkamera soll in fünf verschiedenen Farben angeboten werden, der Preis liegt bei knapp 400 Euro.
Auch einen neuen HD-Camcorder hat Panasonic im Programm: das Modell HD SD 100 nimmt hoch auflösende Videos auf SD-Karte mit hoher Kapazität auf. Auf eine 6 Gigabyte SDHC-Karte (29 Euro) passen bis zu 60 Minuten HD-Video, auf eine 12 Gigabyte-Karte (57 Euro) das Doppelte. Der kompakte Camcorder ist auch mit eingebauter 60 Gigabyte-Festplatte zu haben. Mit drei CCD-Chips und einem lichtstarken Leica Dicomar kann der Camcorder Aufnahmen ab nur zwei Lux Beleuchtung machen, damit hat sich der lichtempfindliche Bereich im Vergleich zum Vorgänger fast verdoppelt, so Panasonic. Die Kamera besitzt auch einen Allzeit-Bereit-Modus, der permanent drei Sekunden Video aufzeichnet, bevor der Aufnahmeknopf gedrückt wird. Ein optischer Bildstabilisator, der bis zu 4000 Korrekturen pro Sekunde schafft, soll gegen Verwackler helfen. Auch eine Geschichtserkennung ist an Bord. Die Kamera macht auch gute Aufnahmen im Makro-Bereich und stellt extrem nahe Objekte scharf dar. Das wurde am Ende der PreView-Präsentation von Panasonic live und eindrucksvoll demonstriert.
Cewe Color: Fotobücher sollen wieder Lust auf gedruckte Bilder machen
Rund 1,5 Milliarden Fotos druckte die Cewe Color AG, Marktführer unter den Foto-Diensten, 2007 auf Fotopapier. Rekordwert waren im August über fünf Terrabyte Foto-Daten, die an einem Tag aus ganz Europa auf die Server von Cewe übertragen wurden. Trotzdem steigt jedoch die Zahl der Fotoabzüge nicht mehr weiter, teilte Cewe auf der Photokina-PreView mit. Wurde früher noch fast jedes Foto entwickelt, so sind Abzüge vom digitalen Bild heute eher die Ausnahme. Cewe Color will dem Trend unter anderem mit Fotobüchern trotzen, einer Art Fotoalbum, das am PC mit einer Gratis-Software blitzschnell erstellt wird, dann als Datensatz über das Internet hochgeladen werden und gedruckt per Post wieder ins Haus kommt – oder im Laden abgeholte werden kann. Genauso können Abzüge von Digitalfotos bestellt werden. Über 50 000 Handelspartner nutzen bereits den Cewe Fotoservice am Point of Sale. Neu im Angebot sind auch so genannten Fun-Produkte, wie T-Shirts, Alu-Trinkflaschen, Pokerspiele und Umhängetaschen, die mit Fotomotiven bedruckt werden können. Auch Leinwände in verschiedenen Formaten kann Cewe mit Fotos bedrucken, zu Preisen ab 30 Euro. Ein Fotobuch wird ab 8 Euro angeboten.
Das neue Fotobuch XXL im Format 30 x 42 Zentimeter kann zwischen 26 und 130 Seiten stark sein und ist ab 50 Euro zu haben. Zwar erfolgt eine automatischen Bildkorrektur, doch gibt es keinen Proof vor dem Druck. Mit einer Profi-Software von Cewe können dagegen eigene Veränderungen am Bild gemacht werden oder aus Photoshop übernommen werden. Über eine Nachbestell-Funktionen können bis sechs Wochen nach dem Auftrag weitere, identische Fotobücher erstellt werden. Neben Bildern lassen sich auch eigene Texte auf die Seiten bringen.
Die Software wurde als beste Foto-Software ausgezeichnet, sie soll demnächst auch für Linux und Mac OS X erscheinen. Cewe will in diesem Jahr erstmals über zwei Millionen Fotobücher herstellen und damit die Stagnation bei den Digitalprints und den starken Rückgang bei den analogen Bildern ausgleichen.
Auch eine Upload-Software für Foto-Handys gibt es von Cewe, denn mit denen werden längst mehr Fotos gemacht, als mit der Kamera. Doch trotz fünf Megapixel-Auflösung und mehr druckt kaum ein Handy-Fotograf seine Schnappschüsse aus. Dementsprechend ist die Anzahl der Foto-Uploads vom Handy derzeit noch überschaubar, teilte Cewe Color mit. Zwar habe man bereits rund 200 Millionen für den Ausbau der Foto-Produktion investiert, doch will man keine weiteren Millionen in Speicherplatz für Fotos investieren, da hier das entsprechende Business-Modell fehle und der Kunde bisher nicht bereit sei, Geld für sicheren Foto-Speicherplatz auszugeben.
Photokina Trend-Talk: Steht dem gedruckten Bild ein Comeback bevor?
Die Anzahl der Fotos, die mit Kameras und Handys geschossen werden, hat sich in den letzten Jahren vervielfacht, die Anzahl der Ausdrucke nahezu halbiert. Die Foto-Branche ist mal wieder mitten in einem Umbruch. Über die Konsequenzen für Branche und Verbraucher diskutierten Foto-Experten mit Moderator Thomas Blömer beim Photokina Trend-Talk in Hamburg.
„Lang haltbare Ausdrucke sind ein ideales Archiv“, erklärte Dr. Reiner Fageth von der Cewe Colour AG, „wir wollen mit Prints die Bilder, die auf den Rechnern schlummern, wieder wecken.“ Denn auf dem PC bedrohen Festplatten-Crashs, unlesbare Disks und defekte Datenträger das archivierte Digitalfoto ohne Ausdruck, warnen die Hersteller. Soziologen sprechen bereits vor einer „Generation ohne Erinnerung“, die ihre Fotos nach und nach verlieren wird. Das Print bleibe die sicherste Form der Archivierung und überstehe bis zu hundert Jahre, ohne Schaden zu nehmen. Eine wachsende Anzahl der Ausdrucke wird heute in so genannten Mini-Labs im Fotoladen oder am heimischen Fotodrucker hergestellt.
Steht das Comeback des Fotos bevor? Die Expertenrunde des Trend-Talks war sich hier nicht einig. Zwar sind automatische Tag-Vergabe, Gesichtserkennung und die Speicherung von Aufnahmeort per GPS-Empfänger heute kein Problem mehr, doch fehle es zum Beispiel immer noch an einem einheitlichen RAW-Format-Standard. Fotobücher könnten einer der Treiber des Print-Marktes werden, hofft man beim Anbieter Cewe Color. 2008 will man drei Millionen Stück zu Preisen zwischen 8 und 50 Euro verkaufen – in zwei Jahren könnten es bereits fünf Millionen sein.
Ralf Hansen von Panasonics Fotosparte wies dennoch auf die Möglichkeiten hin, Bilder auch auf dem Flachbild-Fernseher zu zeigen und sie weltweit über das Internet verfügbar zu machen. Erfolgreiche Geschäftsmodelle seien hier jedoch noch nicht in Sicht. Auch für Fujicolour ist die Online-Archivierung von Bildern derzeit kein vorrangiges Thema, so Heinz Kubroth. Der lokale Speicherplatz sei nicht länger begrenzt, SD-Karten mit mehr als 16 Gigabyte Platz reichen heute für Tausende von hoch auflösenden Fotos.
Ein wichtiger Markt sein der mobile Markt der Fotohandys, weltweit sind 1,6 Milliarden solcher Geräte im Markt. Die Käufer sind in der Regel jünger und wissen wenig bis gar nichts von den Print-Vorteilen. Diese Zielgruppe will nicht mehr auf Bilder warten, und bevorzugt Foto-Sharing und Sofort-Drucke. Heute stammen nur knapp drei Prozent aller digitalen Bilder, die bei Cewe gedruckt werden, von Foto-Handys, meistens von SonyEricssons „Cybershot“-Modellen oder Nokia-Handys. „Diese werden aber noch nicht über das Netz an uns geschickt“, betonte Fageth, „hier ist noch viel Potential zu heben.“
IFA 2008: Die weltgrößte Messe für Unterhaltungselektronik
(hd) Eineinhalb Monate vor den Start der IFA 2008 sind bereits knapp 104 000 von 120 000 Quadratmetern Fläche vermietet. Diesen für die Messe zufrieden stellenden Zwischenstand teilte Jan Heithecker von der Messe Berlin auf der IFA PreView im Hamburger Hotel „Grand Elysee“ mit.
2007 war mit 1212 Ausstellern ein neuer Rekord erzielt worden, für dieses Jahr gab sich Heithecker vor en Fachjournalisten betont optimistisch. In diesem Jahr werden in den zentralen Hallen 1 bis 4 erstmals die Hersteller von Hausgeräten („Home Appliances“) ihre Neuheiten zeigen, auch die IFA-PreViews für Journalisten wurde darum um einen auf drei Tage verlängert.
In Halle 4.2 wird mit Sony ein alter Bekannter auf die Messe zurückkehren und mit 6000 Quadratmeter einen der größten Flächen belegen, während mit Pioneer und Motorala zwei ehemalige Aussteller der Messe unter dem Funkturm den Rücken kehren. Durch eine Erweiterung und den Bau eines neuen Eingangs an der Jafféstraße wächst die IFA weiter und verfügt jetzt über insgesamt 30 Hallen. Sie ist damit die weltgrößte Messe für Unterhaltungselektronik und Marken-Hausgeräte,“ betonte Heithecker in Hamburg.
Als wichtigste Trend-Themen der Messe nannte Heithecker die Energie-Einsparungen von technischen Geräten im Betrieb, MP3-Musik mit verbesserter Klangqualität, sowie die kabellose Übertragung von großen Datenmengen, zum Beispiel zum Musikhören oder Fernsehen gucken.
Einen wichtigen Part spielen für die IFA 2008 die Fachhandelspartner, wie Expert, Euronics, Telering und Electronic Partner. Sie sollen von der Erweiterung um die „Weiße Ware“ besonders profitieren, erklärte Heithecker, da sie die Hausgeräte ebenfalls im Sortiment führen würden. Ob die thematische Erweiterung von den Besuchern ebenso angenommen wird, soll sich zwischen dem 29. August bis 3. September zeigen, wenn die IFA 2008 für sechs Tage Ihre Pforten öffnet.
Gleichzeitig findet erstmals parallel die Medienwoche Berlin-Brandenburg statt. Offiziell eröffnet wir die IFA am 28. August durch die Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel, einer intensiven Nutzerin von Handy und SMS-Textnachrichten. Im letzten Jahr hatte mit Pink! („Dear Mr. President“) ein international gefeierter Popstar den Startschuss zur IFA gegeben – mit einem Open-Air-Konzert.
Grundig bringt umweltfreundliche, stromsparende Öko-Fernseher
(hd) – Hundert Jahre und kein bisschen leise – so könnte das Motto von Grundig lauten. Die deutsche Traditions-Firma wurde vor hundert Jahren von Max Grundig gegründet und ist seit Anfang 2008 Teil der Koç-Gruppe. „Das Ziel für dieses Jahr lautet: fünf Prozent Marktanteil in allen europäischen Märkten. Grundig setzt dabei auf eigenständiges Design, hohe Qualität und intuitive Bedienung“, so Grundig. Die LCD-TV-Linie reicht vom kompakten Zweitfernseher Vision 2 über das HD-ready-Modell bis zum Full-HD-TV Vision 9 mit 100-Hertz-Technik und Bildgrößen bis zu 47 Zoll. Serienmäßig an Bord sind bei allen Modellen ein DVB-T-Empfänger für digitales Fernsehen.
Neben dem neuen Vision 6, der mit DVB-T, DVB-C ausgerüstet ist, und sogar HD DVB-T empfangen kann, besitzt das Modell einen USB 2.0- Anschluss für die Übertragung von Fotos auf den Fernseher und wird in den Größen 22 bis 42 Zoll angeboten. Für ein gutes Bild sorgt eine Bildverbesserungstechnik („Perfect Picture Plus“). Das Kontrastverhältnis liegt, so Grundig, bei 10000:1.
Als besonders stromsparendes und umweltfreundliches Modell stellte Grundig den Vision 6 ECO vor, der mit 0,09 Watt im Standby-Betrieb rund 50 Prozent weniger Strom verbraucht, als vergleichbare Modelle. Die EU-Kommission plant, die Grenzwerte bis 2020 auf 0,5 Watt senken, diese erfüllt der Vision 6 ECO schon heute. Der Öko-Fernseher wird in den Größen 26 und 32 Zoll auf den Markt kommen. Im Betrieb verbraucht das Gerät auch nur die Hälfte, rund 63 Watt, statt 120 Watt die ein vergleichbares, herkömmliches LCD-TV verbraucht. Erreicht wird dieser Stromspar-Effekt durch ein LED-Backlight mit höherem Wirkungsgrad und weniger Zellen pro Quadratzentimeter. Die Mehrkosten für das Gerät sind laut Grundig gering, der Stromspareffekt enorm. Weitere ECO-Modelle sind in Planung, so der Hersteller, der seine Fernseher nachhaltig und umwelt-prozess-orientiert nach ISO 140001 produziert.
Ein Beispiel für einen umweltfreundlichen Fernseher ist auch das Modell Toronto, das überhaupt keinen Strom im Stand-By-Betreib verbraucht.
Es wird in Größen zu 32, 37 und 42 Zoll angeboten und ist ab 800 Euro zu haben. Einen neuen Bluray-Player, den GDP 8800 BD für 450 Euro hat Grundig zur IFA ebenfalls ins Programm aufgenommen. Das Gerät beherrscht die Darstellung von zwei Programmen auf einen Bildschirm („Picture in Picture“) und Bonus View, besitzt einen HDMI 1.3 Anschluss und gibt den Ton zum Bild in den Formaten Dolby True HD, DTS HD und Dolby Digital aus.
Eine Wiederauferstehung feiern zur IFA 2008 die legendären Kugellautsprechera als „Audiorama 9000“, die für einen raumfüllenden Klang und erstklassigen Sound ohne zusätzliche Basslautsprecher sorgen sollen. Für 1100 Euro soll das Paar nach der IFA angeboten werden.
Optisch passend bietet Grundig auch eine Ovation-Anlage in Silber an.
Pioneer: Neue Plasma-Displays, LCD-TV und die Blue-Ray-Offensive
(hd) – Mit Pioneer präsentierte sich auf der IFA-PreView erstmals ein Hersteller, der auf der IFA selbst nicht vertreten sein wird, da er sich mitten in einer Umstrukturierungsphase befindet. Pioneer will sich künftig auf profitable Premium-Produkte wie Bluray-Player, Plasma- und LCD-TV und den Absatz über den Fachhandel konzentrieren. Die Umstrukturierung lässt sich der japanische Konzern insgesamt etwa 90 Millionen Euro kosten und peilt damit ein mittelfristig ein Umsatzplus von 140 Millionen Euro an.
Die Flagschiffe der Flatscreen-Sparte segeln weiter unter der Flagge „Kuro“, so wie der Kuro 9 Flat-TV mit beeindruckenden 50 und 60 Zoll großen Plasma-Displays und separaten SD- und HD-Tuner. Die Preise für das Top-Modell mit über einem Meter Bilddiagonale fällt entsprechend groß aus und liegt je nach Ausstattung zwischen 6300 und 6900 Euro.
Neu im Programm sind extraflache LCD-Fernseher mit nur 9,3 Zentimetern Bautiefe (mit Empfängerteil) und 6,4 Zentimetern ohne eingebautes Tuner-Teil. Der Preis für ein 32-Zoll-Gerät liegt bei 1800 Euro, für ein 37-Zoll-Gerät werden knapp 2000 Euro verlangt. 46 Zoll schlagen mit 2900 Euro zu Buche.
Für den Herbst kündigte der Hersteller eine Bluray-Player-Offensive an, den Anfang machen der neue BDP-LX70A und den LX71 mit Internet-Anschluss und Bonus-View-Funktion. Drei weitere Modelle sollen bis Dezember 2008 folgen, darunter der LX 91, der auch BD-Live-Funktionen beherrscht und über das Internet zusätzliche Inhalte herunterladen kann. Besonderen Wert wurde auf die verbesserte Audio-Wiedergabe gelegt, so soll ein neues Verfahren bei der HDMI-Übertragung für eine hörbare Verbesserung der Klang-Wiedergabe sorgen. Die neune Player werden jedoch kein HD-Audio-Format wiedergeben können. Die Preise für die einzelnen Modelle stehen noch nicht fest, die gesamte Range soll sich aber zwischen 500 und 2200 Euro bewegen, erklärte Pioneer.
Ebenfalls vorgestellt wird ein neuer Verstärker mit dem Namen Susano SC LX 90, bei dem Vor- und Endverstärker in je einem Gehäuse sitzen und der mit einem 5 Zoll Display an der Front und über 100 Anschussbuchsen auf der Rückseite. Die Feinabstimmung besorgte die bekannten Londoner Air-Studios. Im Gerät arbeitet ein hochwertiger Wulfson D/A-Wandler und extrem leistungsstarke Stromtrafos, die zusammen rund 40 Kilo Gewicht auf die Waage bringen. Wem das etwas zu schwer ist, dem bietet Pioneer zwei Baby-Susanos zu Preisen zwischen 1700 und 2200 Euro an.
Philips LCD-Fernseher Aurea mit leuchtendem, weißen Rahmen
(hd) Auf der IFA-PreView in München und Hamburg präsentierte Philips sein neues Lichtkonzept für die nächste Generation des Aurea Full-HD LCD-Fernsehers. Das ganze TV-Gerät ist dabei in weiß gehalten. Den Bildschirm umgibt ein Lichtrahmen – vom Hersteller Ambilight Spectra genannt – der das Seherlebnis intensivieren soll. Der Lichtrahmen leuchtet in den im TV-Bild jeweils dargestellten Hauptfarben. Der Fernseher wird so zu einer Art Lichtobjekt. Bei der neuen Aurea-Generation kommt Ambilight durch die neuen Glasoberfächen mit Anti-Reflex- Beschichtung noch besser zur Geltung. Der breite Ambilight-Rahmen leuchtet auf Wunsch auch, wenn der Fernseher ausgeschaltet ist.
Der Aurea wird ab September in den Größen 37 Zoll als Aurea 37PFL9903 für rund 3200 Euro und in 42 Zoll als Aurea 42PFL9903 für rund 3700 Euro zu kaufen sein. Er stellt die volle Hochauflösung („Full-HD“) von 1920 mal 1080 Bildpunkten dar. Sechs Lautsprecher sind, für den Nutzer unsichtbar, im Rahmen integiert. Die Reaktionszeit des Displays beträgt nur zwei Millisekunden. Genügend Anschlüsse sind vorhanden: vier HDMI 1.3a und Easy Link, ein USB-Anschluss sowie eine DLNA-Netzwerk-Schnittstelle. Philips setzt hier bereits im letzten Jahr vorgestellte Bildverbesserungs-Techniken Perfect Pixel HD Engine, Perfect Natural Motion sowie Perfect Contrast ein.
Kabellos Musikhören im ganzen Haus ermöglicht die tragbaren Wireless Music Station WAS6050. Sie ist mit knapp einem Kilo und den Abmessungen von 16 mal 10 mal 16 Zentimetern leicht zu tragen und kann kabellos an verschiedene andere Stationen Musik übertragen. Über das eingebaute Internetradio kann der Nutzer seine Wunschsender als aller Welt hören. Ebenso ist kabelloses Musik-Streaming vom PC aus möglich oder klassisches CD hören über das eingebaute CD-Laufwerk. Mit der Music Station kann der Nutzer entweder in jedem Raum eine andere oder in allen Räumen die gleiche Musik hören, sofern diese mit einer Station ausgestattet sind. Er kann auch die „follow me“-Funktion aktivieren und die Musik folgt ihm von Raum zu Raum. Über das Display kann er seine Musiksammlung nach Titel, Album und Interpret sowie Musik-Genre durchsuchen. Die Musikformate MP3, WMA und AAC kann die Music Station wiedergeben. Die Anlage verfügt über einen Verstärker mit vier Lautsprechern, die bis zu 15 Watt Musikleistung vertragen. Für besonders tiefe Bässe soll die neue „woox“- Lautsprechertechnik sorgen. Die Anlage ist mit einer schnellen WLAN-Schnittstelle und Ethernet LAN-Anschluß ausgerüstet. Eine Fernbedienung ist ebenfalls im Lieferumfang enthalten. Für den mobilen Betrieb braucht die WAS6050 Batterien, ist aber auch an der Steckdose zu betreiben. Der Preis liegt bei knapp 250 Euro.
Samsung setzt auf Umweltschutz und Design
(hd) Mit umweltschonenden Lacken und Umweltzeichen setzt Samsung zu IFA auf das Trend-Thema „Green CE“. Ab der Serie 4 aufwärts soll jedes Samsung LCD-Gerät mit der Umweltblume, dem Umweltzeichen der EU, ausgezeichnet werden. Die LCD-Displays sollen durch „local dimming“ eine bessere Bildqualität bieten und besitzen „intelligente Panels“ mit verbesserten LED-Backlights. Außerdem können LCD-Besitzer Infos aus dem Internet auf dem Fernseher abrufen und zusätzliche Multimedia-Inhalte aus dem Netz kostenlos über eine Firmenwebseite beziehen. Ein serienmäßiger USB-Anschluss sorgt für die reibungslose Übertragung von digitalen Musik, Fotos und Videos. Samsung zählt heute nach eigenen Angaben zu den „wertvollsten Marken der UE“.
Seinen eigenständigen Look nennt Samsung „Chrystal Design“ und setzt dabei auf neue Farbkombinationen für Fernseher wie rubinrot/schwarz und tiefseeblau. Die TV-Sparte umfasst 75 neue Modelle, die bis Ende 2008 auf den Markt kommen sollen. Zur IFA Ende August wird Samsung einen neuen Bluray-Player vorstellen, der die Typenbezeichnung BDP- 2500 trägt und u.a. die Technik BD-Live beherrschen soll.
Der neue VPMX-Camcorder von Samsung nimmt Video im MPEG4-Format auf und speichert es auf SD-Karten ab. Das Gerät ist sehr kompakt und leicht und in nur zwei Sekunden aufnahmebereit. Es soll rund 250 Euro kosten, so Samsung.
Im Bereich Kompaktkamera stellt Samsung die neue NV 100 HD mit 14,7 Megapixeln Auflösung vor. Sie kann auch hoch auflösende Videos mit Ton aufnehmen, ist mit einem Objektiv von Schneider-Kreuznach ausgestattet und verfügt über zwei Bildstabilisatoren, die optisch und elektronisch gegen Verwackeln helfen sollen. Ein Touchscreen-Display soll die Bedienung erleichtern. Der Preis soll bei rund 400 Euro liegen, teilte Samsung auf der IFA-PreView mit.
Die Eröffnungsrede („Keynote“) zur IFA 2008 wird am 29. August Samsung-Präsident Jong Wo Park zum Thema „Seamless Experience“ halten.
T-Mobile gewinnt mit dem iPhone 57 500 Neukunden
(hd) Die Nachfrage nach dem zweiten Apple iPhone 3G überstieg das Angebot, über 15 000 Geräte wurden in nur wenigen Tagen verkauft. Es entstand ein Lieferengpass, die Nachfrage habe selbst Apple überreacht, erklärte ein T-Mobile-Sprecher auf der IFA-PreView. Weltweit wurden etwa eine Million Geräte am ersten Wochenende abgesetzt, teilte Apple mit. Über 100 000 Kunden hatten bei T-Mobile bereits das erste iPhone 2G geordert. „Jeder zweite iPhone-Kunde ist ein T-Mobile-Neukunde“, erklärte man bei T-Mobile erfreut.
Somit hat T-Mobile durch das iPhone rund 57 500 Neukunden durch das iPhone gewonnen.
iPhone-Kunden würden 30 mal soviel Daten wie der T-Mobile-Durchschnittskunde über das Netz schicken, so T-Mobile. Das iPhone sein daher ein echter „Daten+Voice-Umsatztreiber“. Mit dem Start des Apple Application Stores, bei dem zusätzliche Software für das Apple-Handy online gekauft werden kann, erwartet sich T-Mobile einen weiteren Schub
für den Datenumsatz. Das IPhone wird mit einem T-Mobile Vertrag demnächst auch bei Gravis, MediaMarkt, Saturn und Debitel angeboten, so T-Mobile.
Bei T-Mobile werden in Kürze der jüngste Blackberry Bold für 170 Euro und das Nokia 6650 für knapp 10 Euro exklusiv angeboten. Auch der aktuelle Asus EeePC wird als subventioniertes Mini-Laptop mit einem UMTS-Stick und einem T-Mobile-Datentarif angeboten. Er ist als Bundle auch bei Fachhändlern, wie Electronic Partner, erhältlich.
Auch bei den Datentarifen tut sich bei T-Mobile etwas: neu sind der Tarif „web’n walk connect M“ für 25 Euro im Monat, der 300 Megabyte Datentraffic enthält, sowie die echte Flatrate „connect XL“ für knapp 40 Euro im Monat, die aber nicht die Möfglichkeit bietet, günstig über das Internet zu Telefonieren (VOIP). Für Einsteiger bietet T-Mobile eine Tagesflatrate für fünf Euro im Monat und knapp 5 Euro pro Tag an, gezahlt wird dabei nur für Tage, an denen Daten versendet oder empfangen wurden.
Für das Fernsehen auf dem Handy bietet T-Mobile ab sofort alle Spiele der Bundesliga für fünf Euro im Monatsabo an. Als „Verstärker“ für das Handy-GSM-Netz bietet T-Mobile weiterhin die neue Technik „Fem-to-cell“ an, die im Abo verfügbar sein soll. Nicht weiter angeboten wird „Push-to-talk“, der Handy-Voice-Dienst wurde bereits am 1. Juli eingestellt.
IFA Trend-Talk: Das Fernsehen hat auch in Zeiten des Internets eine blendende Zukunft
(hd) Über die Fragen „Wie kann das Fernsehen im Zeitalter des Internets bestehen?“ diskutierten auf der IFA-PreView im Hotel Grand Elysee Hamburg eine hochkarätig besetzte Runde von TV-Experten: Robert Amelung, beim ZDF zuständig für digitale Strategie, Borris Brandt, bis vor kurzem Chef der TV-Produktionsfirma Endemol, Dr. Rainer Hecker, Geschäftsführer der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik sowie Siegen Heim von der Unternehmensberatung Accenture, der zum Auftakt eine Studie über das „Auslaufmodell Fernsehen“ vorstellte. Befragt wurde Teilnehmer aus über hundert Ländern. Wichrtigstes Ergebnis, so Heim: jeder zweite TV-Zuschauer ist mit TV-Inhalten unzufrieden. 14 Prozent stören sich an den Inhalten, 62 Prozent mit dem starren Programmschema, so die Studie. 14 Prozent der Befragten nutzen lieber andere Inhalte, zum Beispiel im Internet. Das Problem: „Die Kostenlos-Kultur aus dem Internet wird auf andere Bereiche übertragen“, so Heim. Dies bestätigte auch Borris Brandt von endemol: So sank die Bereitschaft, für Big Brother-Clips im Internet Geld auszugeben, rapide schnell.
„Das ZDF hat ein Generationsproblem“, bestätigte Robert Amelung, „die unter 30jährigen schauen uns nicht mehr“. Besonders die 15- bis 30jährigen suchen Bewegtbilder verstärkt im Internet. Diese Entwicklung bestätigte Borris Brandt von Endemol: „Das Fernsehen wird ein bisschen egaler. Die jungen Zuschauer zappen heute viel schneller weg.“ Dies habe große Konsequenzen auf das TV-Programm und die einzelnen Sendungen. „Der Fernsehen ist längst nicht mehr das Lagerfeuer der Neuzeit für die Familie“, so Brandt, es sei durch die Vielzahl der Alternativen deutlich uninteressanter geworden. „Der Traum eines Konsumenten sei es, eine Auswahl aus der Vielfalt der Angebote treffen zu können“, so Brandt. Fernsehen sei das perfekte „Entspannungs- und Zerstreuungsmedium“ – und zu 100 Prozent einschätzbar.
Gewaltig verändert haben sich die technischen Aspekte des Fernsehens, so Dr. Hecker, der auch Aufsichtsratsvorsitzender des deutschen TV-Herstellers Loewe ist. Die Displays sind deutlich größer geworden und bieten eine fünffach höhere Auflösung. Dabei haben heute erst 25 Prozent aller deutschen Haushalte einen Fernseher mit flachem Display. Statt nach zehn bis zwölf Jahre würden die Fernseher jetzt deutlich früher durch ein neues Modell ersetzt. Fernseher mit eingebauter Festplatte machen unabhängig vom starren Programmschema.
Dem Fernsehen als Gerät sagte Hecker „eine blendende Zukunft“ voraus. Es werde „immer ein Massenmarkt bleiben“, so Hecker. Ausdrücklich begrüßte er die HDTV-Roadmap der öffentlich-rechtlichen Sender, die zu den nächsten olympischen Spielen im kanadischen Vancouver den HDTV-Regelbetrieb starten wollen. Auch das Ende des Formatstreites zwischen HD-DVD und Bluray-Disk sei positiv, so Hecker. Auch die Verfügbarkeit von Digital-TV über Kabel sei ein positiver Schritt.
Der Qualität von user-generated content im Bereich Internet-Video misstraut Robert Amelung vom ZDF: „Der Zuschauer will Qualität von Profis.“ User-generated content im Fernsehen sein „ein kompletter Alptraum“, bekräftigte Brandt. TV-taugliches finde sich sehr selten darunter. Das Internet habe seine Stärken als schnelles Dialogmedium. YouTube funktionre als rieseiges TV- und Videoarchiv. Der TV-Konsument sei dagegen ein „Gewohnheitstier“, der neue Anschlussmöglichkeiten und Formate wie 16:9 zunächst nichts wissen will. Als positives Beispiel wertete die Runde der „Fernsehweisen“, wie sie von dem Moderator Peter Heinlein vorgestellt wurden, Apple TV-Strategie als Beispiel für eine gute Multimedia-Plattform mit einer „Durchgängigkeit der Wertschöpfungskette als Erfolgsfaktor“.
Auch neue Formen wie Handy-TV müssen dem Medium gerechte Geschichten erzählen, forderte Brandt, Paid-Content-Geschäftmodelle würden hier jedoch auch nicht funktionieren.
„Große Geschichten brauchen große Bilder“, es sollten mehr „gemeinsame TV-Erlebnisse“ wie beim Public Viewing zur Fußball-WM und -EM geschaffen werden, so der TV-Manager.
Warum nicht auch Public Viewing von „Wetten, dass?“. Fußball im Handy-TV funtionieren dagegen nicht. „Bei einem Bildschirm unter 17 Zoll Größe verzichtet man dagegen auf zuviel Bildqualität“ bestätigte Hecker. Eine entscheidende Bedeutung bei einer Auswahl von 500 TV-Sendern und mehr gewinne der Elektronische Programmführer. Auch Komfort-Anwendungen wie „Time-Shift“, as zeitversetzte Fernsehen mit der Möglichkeit, Werbeblöcke zu überspringen, die sich wie von selbst erklären.
„Es ist mir egal, wo die Leute ZDF gucken, Hauptsache sie tun es“, brachte Amelung die Digital-Strategie seines Senders auf den Punkt.
Design und CE: Die unterschätze Macht von Form und Farbe, Material und Gestaltung
(hd) „Design darf man nicht püber Hightech stellen, das funktioniert nicht“. Über die stetig wachsende Bedeutung von Designs als Differenzierungsmöglichkeit in der Unterhaltungselektronik sprach Professor Dr. Peter Zec, Mitglied des rennomierten red dot institutes für advanced design, auf der IFA-PreView. Das red dot Institut verleiht jährlich 50 begehrte red dot-Awards in insgesamt 16 Produktgruppen, darunter Küche, Haushalt, Unterhaltung und Kommunikation. in diesem Jahr wurden 3200 Anmeldungen von Herstellern aus 49 Ländern entgegengenommen – so viele wie nie zuvor.
Eine wichtige Rolle beim Design spielt laut Zec die Farbe des Produkts. „Beim Auto sind zum Beispiel 30,6 Prozent Schwarz und 39,5 Prozent Grau, die Trendfarbe zur Zeit ist weiß“, so Zec in seinem Vortrag vor Fachjournalisten. Dies übertrage sich auch auf andere Produkte, zum Beispiel in der CE-Branche und spiegele sich wieder in schwarzen und silbergrauen Waschmaschinen, aus denen die weiße Wäsche komme. Der Trend zu immer größeren Kühlschränken komme nicht aus den USA, sondern von Herstellern aus Korea und sei mittlerweile auch in Europa angekommen.
In der Küche finden sich auch Innovationen wie ein Induktions-Wok, der Siemens Wallcube und Weinkühlschränke, z.B. von Bosch. Als Beispiel für gelungenes Design und die Verbinugn von Unterhaltungseletronik und Küchengeräten nannte Zec ein neues Ensemble von Elektrolux, bei dem Backofen, LCD-Fernseher, Espressomaschine und Wassersprudler eine optische Einheit bilden. Auch das Internet sei längst in der Küche angekommen, erklärte Zec.
Eine wichtige Rolle bei dem Design von reiner Unterhaltungselektronik spielen nach wie vor Material und Gestaltung, wie zum Beispiel die Lochblendenoptik beim Fernseh-Lautsprechers und neue Bedienelemente wie das Clickwheel des Apple iPods, dessen optischen Vorläufer Zec in einem alten Transistor-Radio von Braun vermutete. Auch die Form des aktuellen Apple iMacs hat Zec in Braun Lautsprechern aus den 70ern entdeckt. Im Bereich Handys habe die Einführung des Touchscreens beim iPhone, Prada Phone dem Xperia von SonyEricsson ein völlig neues Produkt-Design ermöglicht.
Im Bereich Flachbild-Fernseher finde dagegen eine Differenzierung durch Design immer weniger statt, kritisierte Zec, hier wurden bisher auch nur Hitachis ultraflache UT-Serie und ein Modell von Bang und Olufsen mit dem red dot-award ausgezeichnet. „Hier diktiert der Preis das Design, Innovationen werden auf Eis gelegt“, so Zec. Ausnahmen seinen lediglich das erste serienreife OLED-Display, das XEL-1 von Sony.
Unterschätzt wurde lange Zeit der Einfluss von flachen Plasma- und LCD-Fernsehern, auch von rennomierten Herstellern wie Loewe, die mit Minimalismus als Design-Philosphie ein sehr eigenständiges Produkt-Portfolio besäßen und heute ein eher unaufdringliches Design für Individualisten böten. „Loewe gelang der Turn-Around durch Design“, betonte Zec. Dies sei wichtig für die Identität der Marke und die Differenzierung im heiß umkämpften Markt.
Sharps stromsparender Full-HD-Fernseher: Schwarze Schale, grüner Kern
(hd) Die Themen „Green IT“ und „Green CE“ begeistern sich zur diesjährigen IFA die gesamte Consumer Electronic-Branche. Energiesparen wird zum neuen Qualitätsmerkmal. Auch Solarzellen-Hersteller Sharp setzt auf Nachhaltigkeit in der LCD-TV-Produktion. So baut der japanische Weltkonzern in Sakai bei Osaka einen über eine Million Quadratmeter großen Industriepark mit der weltweit größten Fabrik für Dünnschicht-Solarzellen. In Deutschland zählt Sharp zu den Premiumherstellern von LCD-Fernsehern.
Zur IFA stellt der Konzern seine neue Full-HD LCD-TV-Serie LC65DE mit Energiesparfunktion und Gehäuse in Klavierlack-Optik vor. Die Fernseher werden in den Bilddiagonalen 32, 37, 46 und 52 Zoll ab September zu Preisen zwischen900 bis 2300 Euro im Fachhandel angeboten.
Ein Strom sparende Eco-Mode beeinflusst die Hintergrundbeleuchtung und dimmt diese in zwei Stufen – minus 20 und minus 30 Prozent Helligkeit – ab. Die Standby-Verbrauchswerte liegen deutlich unter einem Watt. Der Stromverbrauch im Betrieb liegt bei dem 32 Zoll Gerät bei 129 Watt, das 37-Zoll-TVs braucht 137 Watt, das 46 Zoll-Modell 240 Watt und das 52 Zoll-Geräte verbraucht 267 Watt.
Die eingesetzte Technik von vier LCD-Panels sorgt mit voller HD-Auflösung von 1920 mal 1080 Bildpunkten, 24 Bildern pro Sekunde, einem dynamischen Kontrastverhältnis von 10.000:1 und einer Reaktionszeit von sechs Millisekunden für scharfe und schnelle Bilder. Die intuitive Bedienerführung über das Bildschirmmenü soll die Bedienungsanleitung quasi überflüssig machen. An drei HDMI- und zwei Scart-Eingängen lassen sich Blu-Ray Player und andere Quellen leicht anschließen. Durch den USB-Port können auch Foto-, Video- oder Musik-Dateien auf dem LCD-Fernseher wiedergegeben werden. Sämtliche Anschlüsse liegen seitlich, so dass der Anschluss weiterer Geräte wie Digitalkamera, Spielkonsole oder Audio-Anlage problemlos möglich ist. Zwei Lautsprecher mit jeweils zehn Watt und virtuellem Surround-Sound sind im unteren Teil des Rahmens nahezu unsichtbar integriert.
Elta und Schaub Lorenz: Zwei starke Marken unter einem Dach
(hd) Auf der IFA-PreView erklärten Sprecher von elta und Schaub Lorenz Details zur Marktstrategien der beiden Schwester-Unternehmen. Seit April 2008 führt Wolfgang May die Geschäfte der Firmen und setzt auf eine Zwei-Marken-Strategie. So zeigt der IFA-Stand die beide Marken in zwei nebeneinander stehenden, jeweils sechs Meter hohen Kuben.
In diesem Jahr stellen viele Hersteller zur IFA Internetradios als Nachfolger der herkömmlichen UKW-Empfänger in den Vordergrund. So auch elta: Das elta 3540 ist ein kompaktes Radio in schwarzer, klassischer Optik. Mit ihm kann der Musikfan seinen Lieblingssender aus über 5500 Internet-Sendern weltweit, nach Genre sortiert, auswählen. Mit der eingebauten WLAN-Antenne kann es über das heimische, kabellose DSL-Netzwerk Internetsender ausstrahlen oder auch die auf dem PC gespeicherten Musikdateien in den Formaten MP3, real Audio, WMA, ACC und OGG wiedergeben. Natürlich lässt sich über die klassische Teleskop-Antenne auch UKW-Radio über den eingebauten Mono-Lautsprecher hören. Nützlich ist auch die Radiowecker-Funktion. Die Kopfhörer-Buchse kann auch als Ausgang zum Anschluss an einen Verstärker oder die Heimstereo-Anlage verwendet werden. Das Webradio wird über einen Netzadapter mit Strom versorgt und besitzt eine kleine Infarot-Fernbedienung. Obwohl es nur 600 Gramm wiegt, kann es nicht mobil genutzt werden, weil ihm ein Batteriefach fehlt.
Ebenfalls im einem schwarzen Gehäuse steckt das elta 6740 DVBT. Auf den ersten Blick wirkt es fast wie ein Ghettoblaster. Es besitzt zwei Stereolautsprecher, zwischen denen ein sieben Zoll großer TFT-Bildschirm zur Wiedergabe von digitalem Antennenfernsehen sitzt. Den eingebauter DVB-T-Empfänger kann man über die mitgelieferte Fernbedienung steuern. Wie beim digitalen Fernsehen üblich, ist auch ein elektronischer Programmführer (EPG) vorhanden. Über die USB-Schnittstelle lässt sich zusätzlich ein MP3-Player anschließen. Das elta-Gerät bietet mit zwei Mikrofon-Eingängen an der Frontseite auch eine Karaoke-Funktion. Zudem ist ein Dual Layer DVD-Laufwerk für die Filmwiedergabe eingebaut. Neben einem Stereo-Kopfhörer-Ausgang verfügt das elta 6740 DVBT über einen AV-Ausgang zum Anschluss an ein TV-Gerät. Das Modell kann auch mobil im Batteriebetrieb eingesetzt werden.
Schaub Lorenz setzt verstärkt auf gutes Design. Zur IFA stellt das Unternehmen mit dem traditionsreichen Namen einen LCD-Fernseher Yalos in der Größe 40 Zoll vor, der neben schwarz und silber auch in verschiedenen Farben für 1990 Euro erhältlich sein wird. Die Bildauflösung entspricht mit 1366 mal 768 Pixeln den HD-ready-Anforderungen. Der LCD-TV bietet einen Blickwinkel von bis zu 180 Grad und einen Kontrast von 1.200:1. Die Reaktionszeit wird mit weniger als acht Millisekunden angegeben. Der flache Fernseher hat einen Analog-Tuner, lässt aber einen eingebauten DVB-T-Empfänger vermissen. Das Fernsehgerät steht auf einem Plexiglas-Standfuß und lässt sich so leicht drehen. Die Bildqualität soll durch eine digitale Rauschunterdrückung und einen Kammfilter besonders hoch sein. Zum guten Ton gehören beim Yalos fünf Soundeinstellungen, ein Equalizer und zwei Zehn-Watt- Stereolautsprecher. Der Yalos ist in Sachen Anschlüsse gut bestückt; verfügt über zwei HDMI- und zwei Scart-Anschlüsse, einen AV-Eingang, einen analogen Cinch-Audio-Ausgang, einen RGB-Komponenten-Anschluss sowie PC-In, PC-Audio-In und einen Kopfhörer-Anschluss. Auch eine passende Wandhalterung ist im Lieferumfang enthalten.
Toshiba stellt Fernseher vor, die normale TV-Bilder fast hoch auflösend zeigen
(hd) Mit einer technischen Neuheit, die qualitativ hochwertiges Fernsehen auch bei der Nutzung von herkömmlichen TV-Quellen bietet, wartet Toshiba auf der diesjährigen IFA auf. Die neue „Resolution+“-Technik bearbeitet SD-Inhalte so, dass sie der Qualität von HD-Material nahe kommen. Damit trägt Toshiba der aktuellen Situation Rechnung, der zufolge bisher nur etwa zwei Prozent der deutschen Haushalte auf hoch auflösende Videoquellen zurückgreift. Erstmals eingesetzt wird die neue Technik in der zweiten Generation der LCD-TV ZF-Serie, die auf der IFA vorgestellt wird.
Toshibas High-End-Modelle der ZF-Serie bieten sowohl für SD- als auch für HD-Inhalte mit PIXEL PROcessing VI, dem Wide Colour Gamut 10Bit Panel und der 100Hz Technologie Active Vision M100 HD viel Ausstattung für die optimale Bildqualität an. Äußerlich auffällig sind die neuen Modelle mit einem ultraschlanken Rahmen von etwa zwei Zentimetern Breite. Zudem ist es gelungen, die Bautiefe um etwa fünf Zentimeter zu reduzieren – „Picture Frame2“ kommt so dem Trend zu immer weniger Platzbedarf bei LCD-TVs sehr entgegen.
Im Segment LCD-TV werden immer mehr Fernseher verkauft, die auch hoch auflösende Bilder darstellen können: Im Mai 2008 waren laut GfK bereits 25 Prozent aller in Deutschland verkauften LCD-TVs mit einem Full HD-Display ausgestattet – was offensichtlich dem Kundenwunsch nach einem besseren TV-Bild entspricht. Seit Anfang Juli strahlt der deutsch-französische Kulturkanal ARTE, neben Anixe und dem Pay-TV-Programm Premiere HD sein Programm 24 Stunden am Tag auch in HD-Qualität aus. Der Sat-Sender Anixe wird die Olympischen Sommerspiele in Peking hoch aufgelöst übertragen. Der Durchbruch für HD ist jedoch erst im Jahr 2010 zu erwarten, wenn auch die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF den HD-Regelbetrieb, also die flächendeckende Ausstrahlung, im Zuge der Olympischen Winterspiele in Vancover starten.
Die qualitativ hochwertige Darstellung von HD-Bildern ist eine wichtige Aufgabe für die TV-Hersteller, betont Toshiba. Bildverbessernde Techniken wie Pixel-Processing, ein 10Bit LCD-Panel und Active Vision mit 100 Hertz-Technik sind nur einige Beispiele, mit denen Toshiba seine LCD-Geräte ausstattet.
Auch wenn Full HD die Zukunft des Fernsehens darstellt, zeigt die aktuelle Marktsituation, dass sich die technische Evolution trotz der großen Nachfrage nicht so schnell auf breiter Ebene durchsetzen kann wie erwartet. Nach wie vor werden mehr als 99 Prozent der aktuellen TV-Programme in einfacher SD-Qualität ausgestrahlt und der deutlich überwiegende Teil an Filmen liegt zuhause auch auf SD-Datenträgern wie VHS oder DVD vor. Demzufolge hat eine überwältigende Mehrheit der deutschen Haushalte heutzutage noch nicht die Möglichkeit, das Potenzial der etwa acht Millionen verkauften HD-ready TVs zu nutzen. Um dies zu ändern, hat Toshiba die „Resolution+“-Techik entwickelt. Diese bearbeitet das herkömmliche SD-Bild in drei Schritten so auf, dass es der HD-Qualität nahe kommt.
Im ersten Schritt werden dabei die Bildinhalte analysiert und in verschiedene Bereiche unterteilt. Diese basieren auf drei Kategorien: ‚viele Details’, ‚scharfe Kanten’ und ‚dunkle beziehungsweise wenig Details’. In einem zweiten Schritt werden diese Problem-Zonen entsprechend bearbeitet. Bei „vielen Details“ werden die Feinheiten mit einer aufwändigen Rechenfunktion herausgearbeitet, scharfe Kanten erfahren eine automatische Glättung. In dunklen Bereichen und solchen, die nur wenige Details vorweisen, erfolgt hingegen keine Veränderung am Bild, um unnötiges Rauschen und so genannte „Überschwinger“ zu vermeiden. Zuletzt werden auch Artefakte, also Bildfehler korrigiert, die während des Rechenprozesses entstanden sind. Auf diese Weise lassen sich SD-Bilder so aufwerten, dass sie sehr nah an die Qualität von HD-Bildern heranreichen. Das Potenzial des Fernsehers in punkto Bildschärfe wird so auch mit herkömmlichen PAL-Signalen besser ausgeschöpft, erklärt Toshiba.
Toshiba rüstet die drei neuen Modelle der Qosmio Notebook-Reihe erstmals mit einer Gestensteuerung aus, mit der man die Film-Wiedergabe steuern kann. Drei neuen Modelle mit Vierkern-Prozessor können zwar keine hochauflösenden Bluray-Scheiben spielen, holen aber aus der DVD das Bestmöglichste heraus.
Gleich drei neue Notebooks, ein feuerrotes Gamer-Modell X300, ein riesiges 18-Zoll Notebook G 50 und ein elegantes 15 Zoll-Gerät F50 wird Toshiba auf der IFA vorstellen. Die drei können aus einem einfach aufgelösten Video, zum Beispiel einer Film-DVD, Bilder berechnen, die der Qualität von hoch auflösenden Material nahekommt. Das funktioniere dank der vier Kerne des neuen, von Toshiba verwendeten Prozessors und einem leistungstarken Video-Koprozessor, der auch in Sonys Playstation 3 zum Einsatz kommt, in Echtzeit ohne Zeitverluste. Das so berechnete Bild ist tatsächlich, besonders wenn man direkt vor dem Notebook steht, etwas schärfer und detailgenauer, als das herkömmliche SD-Video. Dank dem schnellen Prozessor mit den vier Herzen könne man gleichzeitig auch Büro-Programme laufen lassen, erklärt Toshiba.
Im Gegensatz zu den hochgerechneten Signalen, welches die meisten DVD-Player heute über den HDMI-Anschluss ausgeben, soll, sollen die neuen Notebooks auch Artefakte, also Bildfehler von der DVD blitzschnell reparieren können, so der deutsche General Manager Thomas Teckentrup. Es gehe vielen Kunden weniger um die Bildqualität, was ein Vergleich mit dem MP3-Format für Musik zeige. In der Tat erreichen die meisten Web-Videos von YouTube und Co. heute noch nicht einmal eine Bildqualität, die für ein scharfes Vollbild ausreichend ist. Immer mehr Kunden, so Teckentrup, legten heute viel merr Wert auf gutes Design, einer Tatsache, die Toshiba mit der frühen Abkehr von den uniformen Klapprechner Rechnung trägt. So züngeln rote Flammen auf dem Deckel des neuen Gamer-Notebooks Qosmio X300. Ein „bewusst polarisierendes Design, das auf die jüngere Zielgruppe der Gamer zielt, denen der Umstieg vom PC aufs Notebook schmackhaft gemacht werden soll.
Toshiba, neben Microsoft einer der wichtigsten Hersteller des unterlegenen DVD-Nachfolgerformats HD-DVD, enthält seinen neuen Highend-Notebook den Einbau eines Blu-Ray-Laufwerks bis auf weiteres vor. „Blue-Ray ist nicht notwendig, um hochauflösende Bilder sehen zu können“, erklärte Alan Thompson,“ es ist auch nur ein Speichermedium“.
Eine echte Innovation ist die neue Gestensteuerung, die so noch kein anderer Notebook-Hersteller so bieten kann. Denn sie erkennen mittels einer eingebauten Kamera nicht nur den Nutzer an seinen Geschichtszügen, sie reagieren auch auf seine Gesten und Handbewegungen. Das klappte bei der abschließenden Demonstration in London schon ganz prima mit der Filmsteuerung: einmal die Hand heben in Richtung Notebook bedeutet „Halte den Film an“, noch einmal die Hand heben setzt die Wiedergabe fort. Eine einfache Videosteuerung ganz ohne Fernbedienung. Diese Gestensteuerung ließe sich auch als Steuerung von Spielen einzusetzten, wie es die Spielkonsole Nintendo Wii erfolgreich vorgemacht hat. „Wir denken darüber nach“, hieß es dazu bei Toshiba. Die Preise der drei neuen Quosimo-Notebooks stehen noch nicht fest, die drei neuen Notebooks sollen schon ab Juli 2008 in den Handel kommen.
Loewe: Medienzentrum verteilt Musik im ganzen Haus
(hd) Mit dem „Individual Mediacenter“ stellt Loewe auf der IFA 2008 ein intelligentes Medienzentrum vor, das auch als leistungsfähiger Audio-Server für die Musikverteilung im Haus sorgt. Das neue Mediacenter enthält einen CD- und DVD-Player, einen UKW-RDS-Radioteil, einen analogen Audioeingang, einen iPod-/iPhone-Anschluss, zwei Anschlüsse für USB-Sticks sowie einen LAN/WLAN-Anschluss für den schnellen Zugriff auf Speichermedien im Netz – und auf Musik, Radioprogramme und Podcasts aus dem Internet. Über einen angeschlossenen Flat-TV mit Kabel- oder Satellitentuner ist zudem der Empfang von DVB-Radioprogrammen möglich. Gleichzeitig eröffnet die eingebaute LAN/WLAN-Plattform auch eine Verteilung der einzelnen Audioquellen auf unterschiedliche Räume oder eine parallele Party-Beschallung im ganzen Haus. Denn an den „Multiroom-Server“ von Loewe lassen sich die verschiedensten Nebenraum-Komponenten andocken – vom Fernseher mit integrierter LAN/WLAN-Schnittstelle bis hin zum WLAN-fähigen Handy oder Küchenradio. Alternativ oder ergänzend zur Vernetzung per LAN oder WLAN ist auch eine Powerline-Datenverbindung über das Haus- oder Wohnungs-Stromnetz möglich.
Das 6,4 Zentimeter flache Individual Mediacenter hängt mit seinem Gehäuse aus Aluminium und Glas sehr dekorativ an der Wohnzimmerwand – alternativ sind auch ein Tischfuß und ein Bodenstandfuß lieferbar. An der rechten Seite enthält das Mediacenter einen unsichtbaren, motorisierten Einzugsmechanismus für CDs und DVDs. Für jeden CD-Musiktitel werden automatisch aus einer Internet-Musikdatenbank Titelinformationen, Musikrichtung (Genre) sowie das entsprechende Albummotiv geladen und in einem großen, eingebauten Speicher abgelegt. Befindet sich eine DVD im Mediacenter, sorgt ein so genannter „Upscaler“ für die Umrechnung des Videobilds in eine Full-HD-Auflösung mit 1920 x 1080 Bildpunkten (1080p-Wiedergabe).
Für die Beschallung von Nebenräumen bietet Loewe den „Individual Sound Multiroom Receiver“ mit eingebautem LAN/WLAN-Interface an. Er enthält zwei kräftige Digital-Verstärker zum direkten Betrieb von Passiv-Lautsprechern und einen zusätzlichen Anschluss für einen (aktiven) Subwoofer-Basslautsprecher mit eingebautem Verstärker. Zur Bedienung des Multiroom Receivers hat Loewe eine Funkfernbedienung mit Wireless USB-Technik und einer Oberschale aus Glas entwickelt, hinter der ein brillantes OLED-Farbdisplay sitzt. Auf dem 6 Zentimeter großen Display erscheinen alle Informationen zum aktuellen Musikstück sowie das Cover-Foto – damit ist auch die gezielte Auswahl von Musiktiteln, Radioprogrammen und Podcasts möglich. Ebenfalls ideal für die Beschallung weiterer Räume eignet sich der bereits lieferbare Flachbild-Fernseher Loewe Connect Media, da er serienmäßig per LAN/WLAN mit dem Individual Mediacenter in Verbindung treten kann. Mit dem Loewe Connect 26 und 22 werden auf der IFA auch zwei neue, kompakte Modelle der erfolgreichen TV-Serie vorgestellt.
Sie verfügen beide über einen Doppeltuner für den Empfang von DVB-T und DVB-C, zwei HDMI-Schnittstellen, einer VGA-Schnittstelle für den PC-Anschluss, ein eingebautes UKW-Radio, sowie ein CI-Interface für eine Pay-TV-Decoder. Das 26-Zoll-Modell ist mit einer Empfangsmöglichkeit für WLAN und einem Anschluss für Ethernet-Kabel lieferbar. Die Preise für die beiden Loewe Kompakt-Fernseher stehen noch nicht fest.
Fujitsu Siemens: Neuer Look in Schwarz und Weiß
(hd) In komplett neuem Design und den Kontrasten von Schwarz und Weiß zeigt sich Fujitsu-Siemens auf der IFA – durchgängig vom Einsteiger-Notebook bis zum USB-Stick. Zu den technischen Highlights gehört die neue Amilo-3000 Serie, eine Reihe von Einsteiger-Notebooks, die Fujitsu-Siemens auf der IFA-PreView präsentierte. Jedes Laptop verfügt dabei über eine eigens entwickelte Tastatur mit einer eingebauten Auffangwanne, so das umgekippte Kaffeetassen oder Getränkedosen nicht mehr zu schweren Hardwareschäden führen sollen. Für eine einfache und schnelle Zusammenarbeit mit digitalen Geräten haben alle PC-Produkte, ob Notebooks oder Desktop PCs, einen Kartenleser für die verschiedenen Formate an der Vorderseite des Gehäuses.
Die AMILO 3000 Notebookreihe besteht aus der AMILO L-Serie für Einsteiger, Preisbewusste und einfache Büro-Anwendungen. AMILO P sind Allround-Notebooks für Entertainmentbegeisterte. Zwei IFA-Highlights sind das Pi 3525 und das Pi 3540. Das AMILO Pi 3525 mit 15,4-Zoll Bildschirm und BrilliantView-Technik und einer Batterielaufzeit von bis zu dreienhalb Stunden, sowei eine eingebaute Webcam. Den Takt gibt Intels neuer Mobile Prozessor an, einer externen NVIDIA-Grafikkarte mit 256 MB Video RAM sorgt für flüssige Darstellung von Filmen von DVD und den neusssten Computerspielen. Über eine HDMI-Schnittstelle lassen sich Hollywood-Blockbuster-Filme in hoher Qualität zum Beispiel auf einen Flachbildfernseher übertragen. Mit einer hohe Batterielaufzeit von bis zu 4,5 Stunden und einem Gewicht von 2,3 Kilogramm sind AMILO S Notebooks besonders gut geeignet für Nutzer, die viel unterwegs sind. Mit dem neuen Notebook Si 3655 zeigt Fujitsu Siemens auf der IFA auch ein neues Notebooks für Privatanwender mit 13,3 Zoll Display. Ergänzt wird das AMILO-Notebook-Portfolio mit der X-Serie für Multimedia-Fans, die viel Wert legen auf leistungsstarke Grafikpower. Interessant für Computerspieler und Multimedia-Fans dürfte auch ein neuer Graphic-Booster sein: klein, quadratisch und leicht anzuschließen soll das Zusatzgerät den grafischen Fähigkeiten eines Notebooks Beine machen es zu einer leistungsstarken Grafikstation machen.
Die neuen Desktop-PCs im neuen Design bieten in drei Produktlinien eine Reihen von neuen Varianten, die vom günstigen Einsteiger-PC bis zur leistungsstarken Gamer-Maschine reichen. Auch der erfolgreiche und preisgekrönte „GreenPC“ erfährt eine Neuauflage. Und mit dem Standby-Strom sparenden Null-Watt-Display hat Fujitsu-Siemens ein weiteres umweltfreundliches und stromkostensparendes Modell im Messe-Gepäck.
Funai: 19 Zoll LCD-TV für unter 350 Euro
(hd) Mit einem neuen 19-Zoll-LCD-Fernseher erweitert der japanische Elektronikkonzern Funai pünktlich zur IFA seine Flach-TV-Produktpalette. Der LT6-M19WB in den Gehäusefarben Schwarz und Weiß soll ab April für knapp 350 Euro erhältlich sein. Er ist im Widescreen-Format 16:9 besonders gut für die Widergabe von Filmen in kleinen Räumen und als Zweitgerät geeignet, ist HD ready und besitzt einen HDMI- und einen Euro-AV-Eingang, sowie einen eingebauten DVB-T-, Analog- und Multinorm-Tuner, der kaum Wünsche offen lässt.
Auf der IFA 2008 zeigt Funai unter anderem auch einen neuen 22-Zoll LCD-TV mit 1000:1 Kontrast und HD-ready Auflösung (1680×1050 Pixel), elektronischem Programmführer, HDMI-Eingang und DVB-T-Tuner sowie einen neuen 32-Zoll-LCD-Fernseher mit HD-ready-Auflösung (1366×768 Pixel), HDMI-Buchse und EPG. Die Preise für die beiden größeren Modelle stehen noch nicht fest.
Das Unternehmen ist seit 1980 in Europa aktiv und hat seinen Europa-Zentrale in Hamburg. Nach eigenen Angaben ist Funai weltweit der größte Hersteller von 20-Zoll LCD-Fernsehern und im Gesamtmarkt der sechstgrößte Produzent von LCD-Fernsehern.
Hama: Praktisches Zubehör für die Reise
(hd) Hama zeigte auf der IFA 2008 viele Neuheiten aus dem Zubehör-Bereich. Zu den Highlights gehört dabei ein kleiner, wasserdichter GPS-Empfänger für den Urlaub, der die Urlaubsroute genau aufzeichnet und digitale Fotos am Computer exakt dem Aufnahmeort zuordnen kann. Damit kann die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auftauchende Frage „Wo war das noch gleich?“ endlich zuverlässig beantwortet werden.
Die beiden zündholzschachtelgroßen, weißen Modelle i-gotU GT-100 und GT-200 empfangen die exakten Standort-Koordinaten über GPS-Signal und zeichnen sie samt Datum und Uhrzeit auf. Zuhause verbindet man die Geräte über eine beigelegte Dockingstation mit dem PC und kann mit einer beigefügten Software die Routendaten mit den Fotos verbinden. Über eine Programm-Funktion können die so erstellten Reisedokumentationen schnell an Freunde oder Verwandte per E-Mail verschickt, in 3D-Karten von Google Maps eingepflegt oder im Internet veröffentlicht werden, erklärte Hama.
Eine Akkuladung soll beim GT-100 für 20 Stunden und beim GT-200 für 60 Stunden Betrieb reichen. Danach muss der Empfänger aus einer USB-Buchse vom PC oder einem speziellen, separat erhältlichen Steckernetzteil geladen werden. Das GT-200 kann man auch per Bluetooth-Funk mit Navigationsgeräten koppeln und als GPS-Maus nutzen. Das Modell GT-100 kostet rund 60 Euro, das Bluetooth-Modell GT-200 knapp 80 Euro.
Eine Alternative zum Mitschleppen mehrere Netzteile hat Hama ebenfalls im Programm: ein neues Ladepad, das Hama auf der IFA in Berlin vorstellt. Auf der Größe eines Mauspads bietet es gleichzeitig Platz für bis zu fünf Geräte, die durch einfaches Auflegen geladen werden. Die Basis ist eine Metallplatte, die an Strom angeschlossen wird. Zur Stromversorgung der Geräte braucht man dann noch einzelne Adapter. Das iPhone wandert in eine Silikonhülle, der iPod wird über einen Klinkenstecker verbunden und das Handy bekommt eine kleine Platte, die direkt mit der Ladebuchse des Handys verbunden wird. Über magnetischen Kontaktpunkte auf der Rückseite wird dann der Stromfluss hergestellt. Diese Induktionstechnik ist völlig ungefährlich, erklärt der Hersteller, die abgelegten Geräte werden mit max. 15 Watt Strom versorgt. Der Preis für die Strommatte wird bei etwa 60 Euro für das Ladepad und cirka 25 Euro für einen Einzeladapter liegen, ab Mitte Oktober soll das Zubehör lieferbar sein.
Als Alternative bietet Hama ein weiteres Universal-Ladegerät für mobile Geräte, wie Handy, PSP, MP3-Player und Spielzeug mit Akku an. Das Duplex 1200 (Preis: knapp 30 Euro) soll das Reisegepäck erleichtern und Platz im Koffer oder auf dem heimischen Schreibtisch schaffen. Das Ladegerät enthält sechs auswechselbare DC-Stecker, die sicher aufgeräumt und jederzeit griffbereit unter einem Klappdeckel verstaut sind. Über die im Steckernetzteil integrierte USB-Buchse können auch USB-Endgeräte mit Strom aus der Steckdose versorgt werden. Die Spannung kann je nach Bedarf auf fünf unterschiedliche Voltstärken eingestellt werden und wird per LED angezeigt. Mit einer Eingangsspannung von 100 bis 240 Volt ist das Duplex 1200 weltweit einsetzbar, erklärt Hama.
Navigon zeigt neues Highend-Navi-Gerät 7210
(hd) Einbau-Navigationsgeräte gehören im Auto immer mehr zum Standard und ersetzen rasch die gute, alte Straßenkarte. Das ab September für rund 400 Euro erhältliche GPS-Navigationsgerät Navigon 7210 fällt optisch aus dem Rahmen, denn es hat keinen Rahmen mehr. Der Hersteller Navigon stellte es am Rand der IFA-PreView vor. Das puristische Design hatte Navigon bereits den begehrten red dot Award eingebracht. Das 4,3 Zoll Smart-Display zeigt Karten im 16:9 Format an. Ansonsten ist das Highend-Navi mit einer Spracherkennung ausgerüstet und zeigt Sehenswürdigkeit und markante Wegpunkte in realitätsnaher 3D-Darstellung an. Damit die Orientierung in der Stadt noch leichter fällt, blendet der Fahrspurassistent rechtzeitig vor dem Abbiegen an breiten Kreuzungen die Fahrbahnaufteilung ein. Auch zeigt das Navigon 7210 vor komplizierten Autobahnkreuzen fotorealistische Darstellungen von Straßenverlauf, Autobahnschildern und Abfahrten.
Eine Notfall-Hilfe zeigt den aktuellen Standort an und unterstützt bei der Suche nach hilfreichen Anlaufstellen wie Krankenhaus, Polizei, Tankstellen und Apotheken. Diese Ziele lassen sich auch mit einem Knopfdruck in die aktuelle Navigation integierten. Zusätzlich wird die jeweilige Telefonnummer angezeigt, mit der man sich schnell über die integrierte Bluetooth-Freisprech-Einrichtung und ein Handy verbinden lassen kann.
Neu an Bord ist die Sonderziel-Option. Zu den über zwei Millionen Sonderzielen lassen sich nun auch individuelle, eigene Ziele speichern und auf der Karte hinterlegen. Der Navigator läuft mit einem 600 Megahertz Prozessor, einem 64 Megabyte großen, internen Arbeitsspeicher und einem zwei Gigabyte großen Flash-Speicher. Der Lithium-Ionen-Akku reicht für mehrer Stunden Fahrt und wird danach über das Autoladekabel mit integrierter TMC-Antenne mit Energie versorgt. Wer sich innerhalb von 30 Tagen nach dem Kauf registriert, erhält 80 Prozent Rabatt auf alle Kartenupdates – 24 Monate lang. Alle drei Monate steht ein neues Update von Kartenhersteller NAVTEQ mit neuen Straßen, Hausnummern und Sonderzielen zum Herunterladen bereit. Das Navigon 7210 ist mit Kartenmaterial von 40 Ländern Europas ausgestattet und kostet knapp 400 Euro.
Medion: Nach dem Mini-Notebook kommt der Mini-PC
(hd) Auf der IFA-PreView stellte erstmals Medion seine Produkt-Neuheiten aus. Das Highlight: der Mini-PC Medion Akoya S Nettop PC. Er ist von der Ausstattung her auf das Wesentliche für die PC- und Internetnutzung beschränkt und wiegt dabei weniger als vier Kilo. Damit kann der Nutzer im Internet surfen, chatten und mailen sowie Web-Videos schauen und Musik hören. Auch Textverarbeitung sowie Datensicherung sollen laut Medion problemlos möglich sein.
In seinem Innneren steckt eine Notebok-Hauptplatine, bestückt mit einem neuen Intel Atom Prozessor, der nur vier Watt Verbrauchsleistung hat So nimmt der Mini-PCnur wenig Platz in Anspruch und erinnert mit seinem Gehäuse etwas an eine Sony Playstation. Als Betriebssystem nutzt der Nettop PC das ältere Windows XP Home Edition. Mit einem Gigabyte Arbeitsspeicher, 160 Gigabyte Festplatte, Multinorm Dual Layer DVD-Brenner, 4 in 1 Kartenleser und zwei USB-Schnittstellen an der Front- und vier an der Rückseite sowie dem Intel Graphics Media Accelator 950 onboard ist er für die gängigen Anwendungen, sowie auch einfache Windows-Spiele, die nicht viel Grafikpower benötigen, gut ausgestattet. Der Rechner verfügt über 7.1 Kanal Audio-Fähigkeiten und eine Gigabit LAN-Schnittstelle. An der Rückseite hat er außerdem den Audio jack x6-Eingang für 7.1 Kanal HD Audio, sowie eine DSUB-VGA-Schnittstelle. Ab November 2008 kommt der Mini-PC auf den Markt, ein Preis ist noch nicht bekannt.
Design-Notebooks von Packard Bell mit Blu-Ray-Option
(hd) Mit einer ganzen Reihe neuer Notebooks im Gepäck startet der französischen IT-Hersteller Packard Bell dieses Jahr zur IFA. Auf der IFA-PreView stellte Packard Bell bereits vorab seine neue Notebook-Reihe EasyNote ML 61 und EasyNote SL 81 vor – zwei Design-Notebook-Reihen mit AMD-Prozessoren. Daneben wird Packard Bell auf der Messe in Berlin auch neue Notebooks mit Intel Centrino Duo-Prozessor zeigen.
Die Design-Notebooks EasyNote ML61 und EasyNote SL81 sind mit AMDs neuer Griffin-Plattform bestückt und werden vom gleichen Prozessor, einem AMD Turion x2 Ultra ZM-80 mit 2,1 Gigahertz Taktrate angetrieben. Das schlanke Design wurde laut Hersteller „von der Klarheit und Einfachheit eines gefalteten Blatt Papiers inspiriert“, wobei eine spezielle Beschichtung der Oberfläche dafür sorgen soll, dass sie jederzeit glänzt. Ein klangstarkes Lautsprechersystem und ein leicht bedienbares rundes Touchpad runden das äußere Erscheinungsbild ab. Das AMD Next Generation Griffin-System mit Doppelkern-Turion-Prozessor sorgt im Inneren für einen schnellen Antrieb. 4 Gigabyte Arbeitsspeicher bieten beide Systeme, genug Platz für das vorinstallierte Microsoft Windows Vista Home Premium. Beide bieten auch ein brillantes Diamond View Display, das beim EasyNote ML61 mit einer Auflösung von maximal 1280 x 800 Bildpunkten und beim EasyNote SL81 mit maximal 1440 x 900 Pixeln arbeitet. Das kleinere Notebook verfügt über eine ATI Mobility Radeon HD 3470 Grafikkarte, das größere über eine etwas schnelleren Radeon HD 3650. Der Preis ist der Gleiche: Für das EasyNote ML61 und das EasyNote SL81 gibt Packard Bell je knapp 800 Euro an.
Mit EasyNote MT85 und Easynote ST85 bietet Packard Bell zwei neue Multimedia-Notebook-Reihen im 15- und 17-Zoll-Format mit Intel Centrino Duo-Prozessor an, die dank stromsparender Funktionen besonders lange ohne Akku-Ladung durchhalten sollen. Beide bieten als Grafikchipsatz eine ATI Mobility Radeon HD3650 mit 512MB Speicher an und verfügen über einen HDMI-Anschluss und auf Wunsch einen eingebautes Blu-Ray-Laufwerk. So können Sie genutzt werden, um hochauflösendes Video auf einem großformatigen Full-HD-TV wiederzugeben. Als Extra können ebenfalls eine digitale TV-Tunerkarte und ein leistungsstarker 9-Zellen-Akku geordert werden, sowie eine zwei Festplatten mit bis zu 320 Gigabyte Speicherplatz. Beide Notebooks haben einen dezente Honigwaben-Struktur auf der Oberseite, dezente Metallteile und abgerundete Ecken, sowie ein neue, besonders komfortable Tastatur. Das 15-Zoll-Modell kosten knapp 800 Euro, das 17-Zoll-Notebook knapp 900 Euro. Welches Windows-Betriebssytem eingesetzt wird, teilte der Hersteller nicht mit.
Für Filmfans gedacht ist auch das neue Notebook EasyNote TN65 im 15-Zoll-Format mit 16:9 Widescreen und dem neuen Intel Centrino Duo Prozessor an Bord. Über ein als Zubehör erhältliches Blu-Ray-Laufwerk und einen HDMI-Anschluss kann das EasyNote TN65 hoch auflösendes Video an ein externes Display, zum Beispiel einen Flachfernseher weitergeben. Sein Gehäuse besteht aus gebürstetem, schwarzen Aluminium und verchromten Teilen. Der Grafikchip ATI Mobility Radeon HD 3430 unterstützt DirectX in der Version 10.1 und sorgt für flüssige Spiel- und HD-Videowiedergabe. Das EasyNote TN65-Notebook wird ab August verfügbar sein und ab 800 Euro kosten. Auch hier fehlt bisher noch die Angabe über das eingesetzte Windows-Betriebssytem.
Hitachi: Ultraflache Fernseher – so dünn wie eine Fernbedienung
London (hd). Auch flache LCD-Fernseher sind heute immer noch rund zehn Zentimeter dick und stehen fast immer mit dem Rücken zur Wand. Der Trend zu ultraschlankem Design setzt sich in der Fernseh-Branche langsam durch.Das Ziel: ultraflache Modelle, die nur noch ein verstecktes Stromkabel besitzen.
Hitachi will mit drei neuen, ultraflachen Modellen, die erstmals unter der asiatischen Marke „Woo“ angeboten werden, den wachsenden Markt der qualitativ hochwertigen LCD-Fernseher aufrollen und seine Marktanteile kräftig erhöhen. Auf seiner Hausmesse „Inspire Life“, die Ende Februar in London stattfand, stellte der japanische Konzern drei neue Modelle vor, die mit 3,5 Zentimeter so dünn wie eine Fernbedienung sind. Die Modelle sehen, getreu dem Motto „360 Grad Design“ auch von hinten gut aus und könnenfrei im Raum aufgestellt werden. Die Verschlankung wurde durch die Optimierung des Innenlebens erreicht, bei dem die Belüftung auch ohne Lüfter funktioniert, was die Geräte sehr leise macht.
Die drei ersten, ultraflachen LCD-Fernseher in den Größen 32, 37 und 42 Zoll sollen zwischen April und Juni auf den deutschen Markt kommen. Auf der IFA soll zudem ein 47-Zoll-Modell vorgestellt werden. Der UT32MH70 mit 32 Zoll soll ca. 1500 Euro kosten, der UT37MX70 mit 37 Zoll rund 2000 Euro, das Topmodell UT42MX70 mit 40 Zoll wird rund 2500 Euro kosten. Im Oktober soll die Reihe durch einen externen Digitaltuner ergänzt werden, der das TV-Singnal per Funk auf den flachen Fernseher überträgt. Auch ein Festplatten-Recorder mit 250 Gigabyte Speicherplatz soll im Herbst auf den Markt kommen.
Die ultraflachen Geräte, die zwischen 11 und 18 Kilo leicht sind, werden mit einem ein Meter hohen Standfuß oder einem Tischstandfuß ausgeliefert, in dem die Kabel verschwinden. Auch ein zwei Zentimeter flacher Wandhalter wird von Hitachi angeboten. Zur Wahl stehen neben dem klassischen Schwarz als Rahmenfarbe auch erstmals ein schlichtes weiß. In Zukunft könnten auch Modelle in Rot und Blau angeboten werden, wenn die Nachfrage groß genug ist.
Die hochauflösende Darstellung von Video und Fotos liegt maximal bei 1920 x 1080, der 32 Zoll Flachmann schafft 1366 x 768 Bildpunkte. An Bord ist unter anderem ein HDMI-Eingang für hoch auflösende Quellen wie Set-Top-Boxen, DVD- und Festplattenrecorder, sowe Spielekonsolen.
Der Trend zum schlanken Design setzt sich in der Fernseher-Branche durch: Sharp stellte bereits auf der IFA 2007 erste Prototypen mit 2 bis 2,9 Zentimeter flachen Displays und schmalem Rahmen vor, JVC bietet erste Modelle mit 3,9 Zentimetern Tiefe an. Auch Toshiba bietet bereits eine Auswahl an LCD-Fernsehern an, die mit zwei Zentimetern dünnen Rahmen deutlich kompakter wirken als herkömmliche Modelle.
2009 will Hitachi die ersten LED-Fernseher vorstellen, deren neue Technik Geräte ermöglicht, die nur noch 1,9 Zentimeter tief sind. Ein erster Prototyp wurde bereits auf der Messe in London gezeigt. 2010 soll die LCD-Techik bis auf 1,5 Zentimeter Tiefe abnehmen, mit der neuen OLED-Technik könnten ab 2010 Fernseher sogar nur noch so flach wie drei Bierdeckel werden – drei Millimeter. Auch die Plasma-Modelle sollen dem neuen Flach-Trend folgen, erklärte David Oldroyd, CEO von Hitachi Digital Media in London.
Sharp präsentiert neue Audio-Anlagen – mit Surround-Sound aus zwei Lautsprechern
Hamburg (hd). Mit der HT-DV30 und HT-DV50 hat Sharp jetzt insgesamt drei neue Audio-Anlagen im Programm. Ihr Design lehnt sich eng an das der Sharp LCD-Fernseher an, trägt aber noch nicht den Brand-Namen AQUOS.
Sharp stellt mit seinen neuen Heimkino-Systemen drei Lösungen für Heimkino-Fans vor, die zum Fernsehen den passenden Sound suchen, aber nur Platz für drei statt fünf Lautsprechern haben. Ausgehend von einer fast baugleichen Steuereinheit unterscheiden sich die drei Systeme hauptsächlich in ihren verschiedenen Lautsprechersystemen. Eine neue „Audistry“ Sound-Technik soll dabei für mehr Räumlichkeit im Klang, natürliche Bässe und eine intelligente Lautstärkenregelung sorgen. Die „Dolby Virtual Speaker Technologie“ soll für Raumklang sorgen, ohne die hinteren Effektlautsprecher zu benötigen. Der DVD-Player gibt den Ton zum Bild in den Audio-Formaten DTS, Dolby Digital und Dolby Prologic II wieder.
Kontakt zum Fernseher nehen die Anlagen über eine HDMI-Schnittstelle auf, für die Wiedergabe von MP3-Musik sorgt ein USB-Anschluss an der Vorderseite. Die beiden Varianten HT-DV50H und HT-DV40H sind mit einem 100 Watt starken Subwoofer ausgerüstet. Das Topmodell HT-DV50H ist zusätzlich mit zwei säulenförmigen Boxen ausgerüstet. „Zum voll ausgestatteten Heimkino gehört neben einem großformatigen LCD-Fernseher die passende Sound-Anlage“, erklärt Marc Azad, Produktmanager Audio and Vision bei Sharp. „Die 2.1 Technologie macht es möglich, dass das bisherige 5.1 Boxensystem durch nur drei Lautsprecher ersetzet wird und trotzdem eindrucksvollen Surround-Sound liefert“, so Azad.
Die drei Boxen des HT-DV40H setzen sich aus zwei Frontboxen und einem aktiven Subwoofer für tiefe Töne zusammen. Der dritten Anlage HT-DV30H liegen zwei kompakte 2-Wege Bassreflex-Boxen bei. Die Anlage verfügt zusätzlich über einen aktiven Subwoofer-Ausgang. Ihr DVD-Laufwerk spielt alle gängigen Formate ab – Kinofilme von DVD, DVD-R/RW, DVD+R/RW und im DivX-Format, Musik von Audio-CD, CD-R/RW und MP3, sowie Fotos im JPEG-Format.
Alle drei Geräte bieten eine große Anschlussvielfalt und verfügen über zwei digitale Audioeingänge, einen Kopfhöreranschluss, einen SCART-, S-Video und Composite-Video-Anschluss, je einen HDMI- und einen YUV-Ausgang sowie einen frontseitigen USB-Port zum Anschluss von MP3-Playern und USB-Sticks. Die HT-DV50H mit den Säulenboxen soll knapp 600 Euro, die HT-DV30H knapp 400 Euro kosten.
Bereits seit Dezember 2007 ist mit der DV-40H eine digitale Surround-Anlage von Sharp auf dem Markt. Sie besteht aus zwei Lautsprechern, einem Subwoofer und einem DVD-Player mit digitalem Surround-Verstärker. Mit der „Dolby Virtual Speaker Technologie“ kommt sie nur mit zwei Frontboxen und einem Subwoofer aus. Diese 2.1-Lösung verspricht 5.1-Sound aus nur zwei Lautsprechern – gut geeignet zum Beispiel für kleinere Wohnzimmer, die ein größeres Boxen-Sortiment nicht zulassen.
Das Display des kompakten Steuergerätes ist Teil der geschwungenen, silber-schwarzen Front-Partie, ein DVD-Slot mit automatischem Einzug, der blau beleuchtete Lautstärkeregler und die in Silber gehaltene, geschwungene Unterkante machen das 2.1 System zu einem echten Hingucker. Der Preis für die HT-DV40H liegt bei knapp 500 Euro.
Sharp wird vorraussichtlich auf der IFA ein klavierlackschwarzes TV-Rack vorstellen, das mit zwei eingebauten Subwoofern und Lautsprechern bestückt ist. Es ist als klangliche Ergänzung zu einem hochwertigen AQUOS-Fernseher gedacht. Der Preis und die Ausstattung für Sharps TV-Möbel stehen noch nicht fest.
Toshiba Notebooks erkennen das Gesicht des Benutzers
Hannover (hd). Toshiba stellte zur CeBIT zwei Multimedia-Notebooks mit 17-Zoll-Monitoren vor, die Ihren Besitzer automatisch erkennen können.
Nach der Fingerabdruck-Erkennung hält auch die automatischen Gesichtserkennung Einzug in die Notebook-Technik: Über den 17-Zoll-Displays der neuen Multimedia-Notebooks Satellite P300 und Satellite P300D sitzt eine kleine Kamera mit 1,3 Megapixeln Auflösung. Diese nimmt ein Foto des Benutzers auf und speichert so die Merkmale seines Gesichtes. Ein Blick in die Kamera kann so als optischer Zugang anstelle eines Passwortes dienen.
Über das HDMI CEC-Protokoll kann mit einer Fernbedienung die komplette Multimedia-Ausstattung mit bis zu zehn Hausgeräten gesteuert werden. Mit „USB Sleep & Charge“ können Peripheriegeräte auch bei ausgeschaltetem Notebook aufgeladen werden. Zur Wahl stehen drei aktuelle Satellite P300D-Modelle mit AMD Dual-Core Prozessoren und einem Satellite P300-Modell mit Intel Prozessortechnologie. Leistungsstarke DirectX-10-fähige Grafikkarten sollen für ein besonders realistisches visuelles Erlebnis bei Kinofilmen von DVD und PC-Spielen sorgen. Sehenswert ist auch das platingraue LCD-Cover im Metallic-Look und liniertem quecksilberfarbenen Design, sowie das diamantschwarz glänzende Keyboard. Die Preise liegen für das Satellite P300D-11D bei 1100 Euro, für das Satellite P300D-11E bei 900 Euro. Satellite P300D-11R und P300-11B kosten je 1000 Euro.
Notebook-Einsteigern bietet Toshiba in der 17-Zoll-Klasse mit den Modellen Satellite L350 und Satellite L350D zwei Varianten ab 750 Euro an. Ihr 17-Zoll-WXGA-Display ermöglicht die Wiedergabe von Fotos und Filmen in hoher Bildqualität. Ihre benutzerfreundliche Ausstattung soll den Einstieg in die Multimedia-Welt erleichtern. Auf der CeBIT zeigte Toshiba in seiner Business-Lounge außerdem den Prototypen eines neues Notebooks mit eingebauter Kamera, das Gesten erkennt und so auf einfache Weise „ferngesteuert“ werden kann.
Telefonverträge nicht an der Haustür, am Telefon oder im Supermarkt abschließen
(Teltarif.de) „Verbraucher sollten davon absehen, vorschnell Festnetz- oder DSL-Verträge abzuschließen, die Ihnen an der Haustür, am Telefon oder im Supermarkt aktiv angeboten werden“, warnt Martin Müller vom Onlinemagazin www.teltarif.de. Es kann sonst schnell zu übereilten Zusagen kommen, die sich anschließend als Fehlentscheidung herausstellen.“ Vorsicht ist besonders bei mündlichen Zusagen – etwa am Telefon – geboten, denn für das Zustandekommen eines Vertrages bedarf es nicht zwingend der Schriftform. Die Angst, bei solchen Vermarktungsaktionen ein Schnäppchen zu verpassen, ist unbegründet. Denn die Produkte können meist auch ganz regulär bestellt werden.
Martin Müller rät: „Bevor sich Verbraucher für ein Angebot entscheiden, sollten sie sich in Ruhe mit dem Kleingedruckten und Konditionen wie monatlichen Kosten oder der Vertragslaufzeit beschäftigen. Wer doch einmal vorschnell oder unbewusst einen Vertrag abgeschlossen hat, kann diesen in vielen Fällen innerhalb von 14 Tagen durch eine kurze schriftliche Mitteilung an den Anbieter widerrufen.“
Weitere Hinweise zu Telefonverträgen und übereilten Vertragsabschlüssen sind unter http://www.teltarif.de/festnetz-vertraege zu lesen.
Vorsicht beim Kauf von Funktelefonen: Standard CT1+ nur noch 2008 gültig
(teltarif.de) Beim Kauf von Schnurlostelefonen für den Festnetzanschluss sollten Verbraucher sich nicht nur über Hersteller, Features und Preis, sondern auch über den Standard des Telefons informieren. Den Grund dafür nennt Thorsten Neuhetzki vom Onlinemagazin www.teltarif.de: „Funktelefone mit dem Standard CT1+ dürfen ab dem 1. Januar 2009 nicht mehr verwendet werden, weil die dafür genutzten Frequenzen dann anderen Anwendungen zugeteilt sind.“ Geräte mit der Technik CT1+ gelten als günstig und besonders strahlungsarm. Sie sind zum Teil noch im Handel oder auch bei Online-Auktionshäusern wie ebay erhältlich. Wer sie aber trotz des Verbots 2009 weiter nutzt, kann den Betrieb von Handys stören und muss eventuell die Ausfahrt eines Funkmesswagens zur Lokalisierung der Störung bezahlen. Zudem riskiert der Nutzer ein Ordnungswidrigkeitenverfahren. Thorsten Neuhetzki rät deshalb: „Verbraucher sollten rechtzeitig auf Schnurlostelefone zurückgreifen, die einen anderen Standard als CT1+ unterstützen. Am weitesten verbreitet ist der Standard DECT sowie die strahlungsarme Variante DECT eco.“
Eine ausführlichere Meldung zu CT1+ ist unter http://www.teltarif.de/s/s29366.html zu finden.
Brandenburger Tor vor Playstation
Hamburg (hd) Google hat die Suchbegriffe veröffentlicht, die im Februar 2007 bei Google Deutschland am stärksten gestiegen sind (im Vergleich zum Vormonat):
1. brandenburger tor
2. playstation
3. nail art
4. pink floyd
5 .sonnenbrille
6. liv tyler
7. biene maja
8. borussia mönchengladbach
9. tickets
10. bbl
11. jugendreisen
12. rumänien
13. dwayne johnson
14. Deutsche Post
15. vw käfer
Quelle: Google Deutschland
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Vom Einsteiger bis zum Profi: Mobiles Internet für jedermann
Die richtige Tarifwahl hängt vom Nutzerverhalten ab
(teltarif.de) Zu den großen Themen der diesjährigen CeBIT in Hannover gehörte neben
Green-IT auch das mobile Internet. „Steigende Übertragungsraten lassen
das Internet auch unterwegs immer attraktiver werden und das zu Preisen,
die bezahlbar geworden sind“, weiß Markus Weidner vom Onlinemagazin
www.teltarif.de. Bei der Suche nach dem richtigen Datentarif gilt wie
bei allen Mobilfunkangeboten: Die Wahl hängt vom Nutzungsverhalten ab.
„Wer den Zugang nur ab und zu benötigt und dann nur Mails liest und
beantwortet sowie einige wenige Web-Seiten aufruft, braucht keine großen
Datenpakete oder gar Flatrates. Umgekehrt schätzen Vielnutzer
Pauschaltarife, bei denen sie weder auf die Uhr, noch auf den Datenzähler
achten müssen“, erläutert Weidner. Seit Anfang 2007 bieten die
Prepaid-Discounter im E-Plus-Netz, wie simyo, Blau oder ALDI-Talk, einen
Datenpreis von 24 Cent pro Megabyte an. Viele andere sind inzwischen mit
ähnlichen Konditionen nachgezogen. Solche günstigen „By-call“-Tarife ohne
Grundgebühr richten sich vor allem an Nutzer, die weniger als 40 Megabyte
Daten im Monat verbrauchen.
Bei einer regelmäßigen Datenübertragung zwischen 50 und 200 Megabyte
ist hingegen die Buchung eines monatlichen Datenpaketes ab 10 Euro
beispielsweise bei E-Plus oder o2 empfehlenswert. „Der Nutzer sollte sich
aber bei der Buchung eines Datenpaketes darüber im Klaren sein, dass es
nach Verbrauch der Inklusivleistung teuer wird“, gibt Experte Weidner zu
bedenken. Derartige Vielnutzer sollten dann auf eine mobile Internet-
Flatrate ausweichen, die es bereits ab 25 Euro gibt.
Das Fazit des Experten lautet: „Heute gibt es kaum noch einen Grund, auf
mobile Datennutzung zu verzichten. Wer die Möglichkeiten zunächst testen
möchte, kann auf Prepaid-Angebote zurückgreifen. Ist man erst einmal auf
den Geschmack gekommen, kann ein Datenpaket gebucht werden, das dem
Nutzungsverhalten entspricht.“
Einen guten Marktüberblick bietet der Rechner für mobile Datennutzung von
teltarif.de. Hier lässt sich der passende Tarif für ein bestimmtes monatliches Datenvolumen ermitteln (www.teltarif.de/datenrechner).
Weitere Hinweise für das mobile Surfen sind unter www.teltarif.de nachzulesen.
teltarif.de ist bereits seit Beginn der Liberalisierung
des Telekommunikationsmarktes einer der führenden unabhängigen
Informationsdienstleister und Vergleicher (Quelle: IVW, Februar 2008).
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Sandisk stellt den stylischen Sansa Fuse MP3-Player vor
(Sandisk) Kalifornien, 11. März 2008 – Die SanDisk Corporation (NASDAQ:SNDK), ein führender Anbieter von MP3-Playern in den USA, präsentierte heute den vielseitigen Sansa Fuze™ MP3-Player. Mit zahlreichen Funktionen und Features sorgt der stylische Player auch unterwegs für Unterhaltung. Er ist nicht nur ein Augenschmaus, sondern schont auch den Geldbeutel. In Europa, Afrika und dem Mittleren Osten wird der Sansa Fuze ab April/Mai auf den Markt kommen. Er wird im klassischen schwarz und in den Größen 2, 4 und 8 Gigabyte (GB) zum Preis ab € 79,99 (UVP) erhältlich sein.
Neben der Wiedergabe von Musik, Videos, Fotos, FM Radio und Audiobüchern steckt der schmale Sansa Fuze voller Extras: z.B. einem microSD-Kartenslot für einfaches Hinzufügen und Übertragen von Inhalten, Sprachaufzeichnung und einem hellen, 1,9“ Farbdisplay, über das die Nutzer kinderleicht im Musikmenü navigieren oder Videos im Panoramamodus ansehen können.
„Der Sansa Fuze ist ein Hingucker, der die Kunden mit seinem Design, seinen Funktionen und seinem unglaublichen Preis überzeugen wird”, so Eric Bone, Vice President Produktmarketing für Sansa, SanDisks Audio/Video Produktserie. „Dieser neue MP3-Player kombiniert die besten Features anderer Sansa-Produkte, wie etwa hervorragende Klangqualität. Mit diesem Player bietet SanDisk ein weiteres hochwertiges Gerät im Musikplayersegment unter € 150.“
Der Sansa Fuze hebt sich u.a. durch seinen microSDTM-Kartensteckplatz von anderen Geräten ab. Mit diesem Speicherslot können Nutzer ihrem Player nicht nur im Handumdrehen Content hinzufügen und diesen durch das Anlegen mehreren Speicherkarten verwalten, sondern auch die Speicherkapazität erweitern; so ist Platz für Tausende zusätzlicher Songs, Stunden an Videomaterial und zahllose Fotos. Mit einer microSD Karte von SanDisk können Nutzer ihre Musik und andere Inhalte kinderleicht von dem Sansa MP3-Player auf das Mobiltelefon und selbst auf den PC übertragen.
Der Sansa Fuze ermöglicht Usern den Zugang zu Abo-Downloaddiensten zahlreicher Quellen, wie z.B. Musicload, Napster, eMusic etc. Darüber hinaus unterstützt er eine Vielzahl von beliebten Musikformaten, wie z.B. MP3, WAV, Audible (für Audiobücher) und Windows Media Audio (WMA), sowohl bei ungeschützten als auch bei geschützten Dateien. Der Sansa Fuze unterstützt MPEG-4 Video und JPEG Fotos. Der eingebaute Akku bietet bis zu 24 Stunden Hör- und bis zu 5 Stunden Sehvergnügen, bevor er erneut aufgeladen werden muss. Der MP3-Player funktioniert mit den Betriebssystemen Windows XP und Windows Vista sowie Mac und Linux (im MSC-Modus).
Preise, Farben und Verfügbarkeit
Der Sansa Fuze soll auf dem EMEA-Markt ab April/Mai erhältlich sein. Den Musikplayer gibt es in den Ausführungen 2GB (für 500 MP3 Songs) zu einer UVP von € 79,99, 4GB (1.000 MP3 Songs) für € 99,99 und 8GB (2.000 MP3 Songs) für € 129,99. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.sandisk.com/sansafuze/.
Der flashbasierte Sansa Fuze rundet die Sansa Produktfamilie mit dem beliebten kleinen Sansa Clip und dem für Videos ausgelegten Sansa View ab. Die Sansa Audio/Videoserie bietet Verbrauchern trendige Musikplayer, die Spaß machen und mit attraktiven Extra-Features ausgestattet sind. Und das alles zu einem erschwinglichen Preis.
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